Mietspiegel Rheine 2026
Für eine fundierte Entscheidung in Rheine (PLZ 48431) zählen die Zahlen. Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 10,02 €/m². Damit ist Rheine rund 6,6 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 9,40 €/m².
In Rheine (48431), im Kreis Steinfurt, liegt das mittlere Mietniveau 2026 bei 10,02 €/m². Zum Vergleich: Die „einfache“ Lage startet bei 8,44 €/m², während „gut“ erreichbare Angebote bei 12,59 €/m² liegen. Für Mieter bedeutet das eine spürbare Spreizung je nach Wohnqualität und Mikro-Lage, auch wenn der Markt insgesamt nicht zu den teuersten Regionen in Nordrhein-Westfalen zählt. Gleichzeitig liegt Rheine laut Kennzahl 6,6 % teurer als der Bundesland-Durchschnitt, wodurch regionale Alternativen für Haushalte zunehmend eingeschränkt wirken.
Die Mietentwicklung verstärkt den Druck auf der Nachfrageseite: Zwischen 2022 und 2026 steigen die Mieten um 32,4 %. Damit verschiebt sich die Budgetplanung deutlich, insbesondere für Haushalte, die zwischen „einfach“ und „gut“ pendeln müssen, weil das Angebot in besseren Lagen oft schneller aufgenommen wird. Mit einer Leerstandsquote von 2,6 % bleibt der Markt vergleichsweise angespannt; für Mieter heißt das, dass Verhandlungen häufig weniger Spielraum bieten als in Leerstandsphasen. Aus dem Bedarfskontext stützen vor allem 39,2 % Singlehaushalte die Nachfrage, während die Akademikerquote von 12,1 % zusätzliche Struktur für nachgefragte Wohnstandards liefert.
Die Marktanspannung wird zusätzlich durch die Bevölkerungsdynamik gerahmt: Der Bevölkerungstrend liegt bei 0,49 % pro Jahr, bei 77.209 Einwohnern als Ausgangsbasis. Für Mieter ist entscheidend, dass das Niveau nicht nur stabil ist, sondern sich die Preisniveaus nach oben bewegen; der bundeslandbezogene Mietwert wird zudem durch ein Perzentil von 40 eingeordnet. Konkret kann das Einkommen (Index/Landkreis) von 37.508 helfen, Erwartungen zu justieren, ersetzt aber nicht den Effekt steigender Angebotskosten. Unterm Strich wirkt Rheine damit wie ein Markt, in dem Nachfrage und Knappheit zusammenkommen und Preisimpulse direkt spürbar werden.
Kennzahlen Rheine 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaltmiete | 10,02 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +32,4 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 21,7x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,6 % |
Rheine im Vergleich
Rheine ist mit 10,02 €/m² rund 6,6 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 9,40 €/m².
| Stadt in Nordrhein-Westfalen | Ø Miete |
|---|---|
| Dülmen (48249) | 10,04 €/m² |
| Greven (48268) | 10,00 €/m² |
| Rheda-Wiedenbrück (33378) | 10,07 €/m² |
| Gütersloh (33332) | 9,94 €/m² |
| Coesfeld (48653) | 9,93 €/m² |
Preisentwicklung Rheine
Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Mietpreise in Rheine um 32,4 % erhöht. Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Mietpreise Rheine nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 11,55 €/m² |
| 41–60 m² | 9,92 €/m² |
| 61–90 m² | 9,82 €/m² |
| ab 91 m² | 10,98 €/m² |
Mietpreise Rheine nach Baujahr
| Baujahr | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 9,55 €/m² |
| 1970–1999 | 9,56 €/m² |
| 2000–2015 | 10,79 €/m² |
| nach 2015 | 11,88 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Rheine
Setzt man die Kaltmiete (10,02 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (2.605 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Rheine bei rund 4,6 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 21,7 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 77.209 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,5 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +8,3 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +0,0 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,6 % |
| Wanderungssaldo | +7,1 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 2,6 % |
| Arbeitslosenquote | 4,6 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | +0,0 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -9,0 % |
| Neubaurate | 4,8 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 58/100 |
| Lage-Klasse | C |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 2,6 %. Der positive Wanderungssaldo (7,1 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,6 % und ist zuletzt gestiegen. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 9,0 % aus. Im Lage-Rating erreicht Rheine die Klasse C (Score 58/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,6 %.
Weitere Städte in Nordrhein-Westfalen
Demografie Rheine
Rheine ist eine Mittelstadt mit rund 77.209 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Häufige Fragen zu Mietpreisen in Rheine
Wie hoch ist die Miete in Rheine 2026?
Die durchschnittliche Kaltmiete in Rheine (PLZ 48431) beträgt 10,02 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 8,44 €/m², im Premium-Segment bei 12,59 €/m².
Wie hat sich die Miete in Rheine entwickelt?
Die Mietpreise in Rheine sind seit 2022 um +32,4% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Wie liegt Rheine im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Rheine liegt mit 10,02 €/m² ca. 0,8 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort liegt leicht unter dem Durchschnitt und bietet ein günstiges Preisniveau.
Woher stammen die Mietpreis-Daten für Rheine?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Mieten in Rheine nach Wohnungsgröße?
Die Mietpreise in Rheine variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 11,55 €/m², 41–60 m²: 9,92 €/m², 61–90 m²: 9,82 €/m², ab 91 m²: 10,98 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Rheine?
In Rheine macht sich das Baujahr klar im Mietniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 9,55 €/m², Baujahr 1970–1999: 9,56 €/m², Baujahr 2000–2015: 10,79 €/m², Baujahr nach 2015: 11,88 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rheine?
Rheine zählt aktuell rund 77.209 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,5%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Was ist der Mietspiegel in Rheine?
Als ortsübliche Vergleichsmiete beschreibt der Mietspiegel für Rheine, was für Wohnraum vergleichbarer Art und Lage üblicherweise verlangt wird – eine Orientierung für beide Vertragsseiten. BaseImmo leitet ihn aus mehr als 250.000 Inseraten und offiziellen Datenquellen ab und differenziert nach Ausstattung (Einfach, Mittel, Gehoben), Größe und Baujahr.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Rheine?
Der Kaufpreisfaktor in Rheine liegt bei ca. 21,7x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 10,02 €/m², der Kaufpreis bei 2.605 €/m².
Methodik
Die Mietpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Mieten abweichen.
Herausgeber: BaseImmo · Impressum · Datenschutz