Mietspiegel Augsburg 2026

Augsburg (PLZ 86150) im Marktcheck 2026: Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 14,06 €/m². Damit ist Augsburg rund 7,3 % teurer als der Bayern-Median von 13,10 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.

In Augsburg (PLZ 86150) in Bayern zeigt sich der Mietmarkt aus Mieterperspektive angespannt, aber preisspezifisch differenziert. Mit 301.105 Einwohnern wächst die Bevölkerung um 0,56 % pro Jahr, während die Nachfrage durch 51,0 % Singlehaushalte und eine Akademikerquote von 22,3 % strukturell unterstützt wird. Für Mieter ist dabei entscheidend, dass die durchschnittliche Nettokaltmiete 2026 bei 14,27 €/m² liegt, während der Markt für einfache Lagen bei 12,28 €/m² startet und für gute Angebote auf 17,03 €/m² ansteigt. Gleichzeitig liegt Augsburg damit 8,1 % teurer als das Bundesland im Vergleich, was die Haushaltsplanung deutlich spürbar macht.

Die Entwicklung verstärkt den Effekt für Bestands- und Neuvertragsmieter, denn die Mietpreise sind im Zeitraum 2022–2026 um 25,9 % gestiegen. Damit entfernt sich das Mietniveau spürbar von früheren Einstiegsniveaus, und die Preisspanne zwischen einfach und gut bleibt relevant für die Wahl von Lage und Ausstattungsstandard. Die Leerstandsquote von 4,3 % signalisiert dabei keine Entspannung durch freien Bestand, sondern eher eine begrenzte Angebotsreserve in vielen Segmenten. Das spiegelt sich auch im Perzentil im Bundesland von 85 wider, also einer Position im oberen Preissegment, die Mieter überproportional bei der Wohnraumsuche trifft.

Zur Marktanspannung tragen mehrere Faktoren gleichzeitig bei: Einerseits stützt die Bevölkerungsdynamik die Wohnnachfrage, andererseits bleibt die Eigentumsquote mit 31,5 % ein Hinweis darauf, dass ein großer Teil der Haushalte langfristig zur Miete verbleibt. Der Einkommen-Index für den Landkreis liegt bei 45.619, was bei steigenden Mieten zu einem direkten Konsistenzcheck im Haushaltsbudget führt. In der Praxis bedeutet das, dass Mieter aktuell häufiger zwischen Verfügbarkeit und Preisniveau abwägen müssen, insbesondere weil die Mietentwicklung weiterhin deutlich über dem Niveau vieler weniger dynamischer Städte liegen dürfte. Für Augsburg gilt daher: Hohe Nachfrageimpulse treffen auf ein begrenztes Angebot, was die Preisbereitschaft im Segment „gut“ messbar nach oben zieht.

Kennzahlen Augsburg 2026

KennzahlWert
Ø Kaltmiete (Stadt)14,06 €/m²
Trend 2022–2026+25,9 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator24,9x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)4,0 %

Stadtwert = Median über 9 PLZ-Gebiete.

Miete nach PLZ-Gebieten in Augsburg

PLZGebietØ MieteAbw. vs. Stadtschnitt
86156Bärenkeller14,09 €/m²+0,2 %
86157Pfersee14,51 €/m²+3,2 %
86159Antonsviertel15,36 €/m²+9,2 %
86161Spickel-Herrenbach13,83 €/m²-1,6 %
86163Hochzoll14,01 €/m²-0,4 %
86167Lechhausen14,03 €/m²-0,2 %
86169Firnhaberau14,01 €/m²-0,4 %

Am günstigsten ist das Gebiet Spickel-Herrenbach mit 13,83 €/m², am teuersten Antonsviertel mit 15,36 €/m² – eine Spanne von 11,1 %.

Augsburg im Vergleich

Augsburg ist mit 14,06 €/m² rund 7,3 % teurer als der Bayern-Median von 13,10 €/m².

Stadt in BayernØ Miete
Regensburg (93047)14,16 €/m²
Neu-Ulm (89231)13,89 €/m²
Landshut (84028)13,58 €/m²
Ingolstadt (85049)13,52 €/m²
Kempten (87435)13,38 €/m²

Preisentwicklung Augsburg

Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Mietpreise in Augsburg um 25,9 % erhöht. Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 86150.

Mietpreise Augsburg nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Miete (€/m²)
bis 40 m²16,94 €/m²
41–60 m²14,28 €/m²
61–90 m²14,03 €/m²
ab 91 m²13,67 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 86150.

Mietpreise Augsburg nach Baujahr

BaujahrØ Miete (€/m²)
bis 196914,55 €/m²
1970–199913,71 €/m²
2000–201514,63 €/m²
nach 201516,86 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 86150.

Rendite & Kauf-vs-Miete in Augsburg

Setzt man die Kaltmiete (14,06 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (4.206 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Augsburg bei rund 4,0 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 24,9 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner301.105
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,6 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+6,9 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-1,4 %
Ø Bruttomietrendite (Region)4,0 %
Wanderungssaldo+6,5 je 1.000 EW
Leerstandsquote4,3 %
Arbeitslosenquote5,5 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,7 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045+1,8 %
Neubaurate4,2 je 1.000 EW
Lage-Score86/100
Lage-KlasseA

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 4,3 %. Der positive Wanderungssaldo (6,5 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,5 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Wachstum um rund 1,8 % aus. Im Lage-Rating erreicht Augsburg die Klasse A (Score 86/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,0 %.

Weitere Städte in Bayern

Demografie Augsburg

Augsburg ist eine Stadt mit rund 301.105 Einwohnern in Bayern. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Häufige Fragen zu Mietpreisen in Augsburg

Wie hoch ist die Miete in Augsburg 2026?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Augsburg (PLZ 86150) beträgt 14,06 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 12,28 €/m², im Premium-Segment bei 17,03 €/m².

Wie hat sich die Miete in Augsburg entwickelt?

Die Mietpreise in Augsburg sind seit 2022 um +25,9% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Wie liegt Augsburg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Augsburg liegt mit 14,06 €/m² ca. 39,2 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.

Woher stammen die Mietpreis-Daten für Augsburg?

Wir werten fortlaufend über 250.000 Immobilienangebote aus und gleichen sie mit offiziellen Statistiken ab: Statistisches Bundesamt, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie Zensus 2022. Durch die regelmäßige Aktualisierung spiegeln die Zahlen jüngste Entwicklungen wider.

Wie unterscheiden sich die Mieten in Augsburg nach Wohnungsgröße?

Die Mietpreise in Augsburg variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 16,94 €/m², 41–60 m²: 14,28 €/m², 61–90 m²: 14,03 €/m², ab 91 m²: 13,67 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Augsburg?

Wie stark das Baujahr die Mieten in Augsburg prägt, zeigt die Staffelung: Baujahr bis 1969: 14,55 €/m², Baujahr 1970–1999: 13,71 €/m², Baujahr 2000–2015: 14,63 €/m², Baujahr nach 2015: 16,86 €/m². Ältere Bestände sind tendenziell günstiger, während Objekte nach 2015 dank aktueller Energiestandards und Ausstattung die höchsten Werte erreichen.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Augsburg?

Augsburg zählt aktuell rund 301.105 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,6%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Was ist der Mietspiegel in Augsburg?

Der Mietspiegel bildet für Augsburg das ortsübliche Mietniveau ab und gibt Mietern wie Vermietern einen Anhaltspunkt für eine faire Miethöhe. Grundlage sind über 250.000 ausgewertete Inserate sowie amtliche Statistiken; die Werte sind nach Ausstattungsklasse (Einfach, Mittel, Gehoben), Wohnfläche und Baujahr aufgeschlüsselt.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Augsburg?

Der Kaufpreisfaktor in Augsburg liegt bei ca. 24,9x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 14,06 €/m², der Kaufpreis bei 4.206 €/m².

Methodik

Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.

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