Mietspiegel Friedberg 2026
Wer in Friedberg (PLZ 61169) mieten möchte, braucht belastbare Marktdaten. Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 12,08 €/m². Damit liegt Friedberg etwa auf dem Niveau des Hessen-Medians von 12,30 €/m².
Für das PLZ-Gebiet 61169 in Friedberg beträgt die mittlere Nettokaltmiete 12,08 €/m² im Datenjahr 2026. Dieser Wert beschreibt das einzelne PLZ-Gebiet. Ein zusätzlich ausgewiesener Stadtmedian fasst mehrere PLZ-Gebiete zusammen und kann davon abweichen.
Im selben Datenjahr liegt die Nettokaltmiete im einfachen Segment bei 9,99 €/m² und im guten Segment bei 14,72 €/m². Die Segmente beschreiben unterschiedliche Wohnqualitäten; für eine einzelne Wohnung sind zusätzlich Lage, Zustand, Baujahr und Wohnfläche maßgeblich.
Zwischen 2022 und 2026 hat sich die mittlere Nettokaltmiete im PLZ-Gebiet 61169 von 9,86 auf 12,08 €/m² verändert. Das entspricht +22,5 % über den gesamten Zeitraum. Die Entwicklung ist keine Prognose für künftige Preise.
Kennzahlen Friedberg 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaltmiete | 12,08 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +22,5 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 24,5x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,1 % |
Friedberg im Vergleich
Friedberg liegt mit 12,08 €/m² etwa auf dem Hessen-Median (12,30 €/m²).
| Stadt in Hessen | Ø Miete |
|---|---|
| Rodgau (63110) | 12,28 €/m² |
| Marburg (35037) | 12,37 €/m² |
| Viernheim (68519) | 11,74 €/m² |
| Gießen (35394) | 12,47 €/m² |
| Maintal (63477) | 12,49 €/m² |
Preisentwicklung Friedberg
Die Mietpreise in Friedberg sind seit 2022 um 22,5 % gestiegen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Mietpreise Friedberg nach Baujahr
| Baujahr | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 11,40 €/m² |
| 1970–1999 | 11,69 €/m² |
| 2000–2015 | 12,79 €/m² |
| nach 2015 | 13,71 €/m² |
Mietpreise Friedberg nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 14,04 €/m² |
| 41–60 m² | 12,33 €/m² |
| 61–90 m² | 11,65 €/m² |
| ab 91 m² | 11,82 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Friedberg
Bei einer Kaltmiete von 12,08 €/m² und einem Kaufpreis von 3.547 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 4,1 % pro Jahr. Rein rechnerisch (ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung) summieren sich die Kaltmieten nach etwa 24,5 Jahren auf den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 30.409 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +1,3 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,1 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -4,7 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,1 % |
| Wanderungssaldo | +12,4 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 3,6 % |
| Arbeitslosenquote | 4,3 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,3 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -1,4 % |
| Neubaurate | 3,6 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 78/100 |
| Lage-Klasse | B |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,6 %. Der positive Wanderungssaldo (12,4 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 1,4 % aus. Im Lage-Rating erreicht Friedberg die Klasse B (Score 78/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,1 %.
Weitere Städte in Hessen
Demografie Friedberg
Rund 30.409 Menschen leben in der Mittelstadt Friedberg (Hessen). Mit einem Bevölkerungswachstum von +1,3 % steigt hier tendenziell auch der Druck auf den Wohnungsmarkt.
Häufige Fragen zu Mietpreisen in Friedberg
Wie hoch ist die Miete in Friedberg 2026?
Die durchschnittliche Kaltmiete in Friedberg (PLZ 61169) beträgt 12,08 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 9,99 €/m², im Premium-Segment bei 14,72 €/m².
Wie hat sich die Miete in Friedberg entwickelt?
Die Mietpreise in Friedberg sind seit 2022 um +22,5% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Wie liegt Friedberg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Friedberg liegt mit 12,08 €/m² ca. 19,6 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.
Woher stammen die Mietpreis-Daten für Friedberg?
Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.
Wie unterscheiden sich die Mieten in Friedberg nach Wohnungsgröße?
Die Mietpreise in Friedberg variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 14,04 €/m², 41–60 m²: 12,33 €/m², 61–90 m²: 11,65 €/m², ab 91 m²: 11,82 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Friedberg?
Das Baujahr hat einen deutlichen Einfluss auf die Mietpreise in Friedberg: Baujahr bis 1969: 11,40 €/m², Baujahr 1970–1999: 11,69 €/m², Baujahr 2000–2015: 12,79 €/m², Baujahr nach 2015: 13,71 €/m². Neubauten (nach 2015) erzielen in der Regel die höchsten Preise aufgrund moderner Energiestandards und Ausstattung.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Friedberg?
Friedberg zählt aktuell rund 30.409 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +1,3%. Das Wachstum stärkt die Nachfrage nach Wohnimmobilien und stützt langfristig die Preise.
Was ist der Mietspiegel in Friedberg?
Der Mietspiegel für Friedberg zeigt die ortsübliche Vergleichsmiete. Er dient Mietern und Vermietern als Orientierung für die Mietpreisgestaltung. BaseImmo berechnet den Mietspiegel auf Basis von über 250.000 Inseraten und offiziellen Statistiken. Die Werte sind nach Ausstattung (Einfach, Mittel, Gehoben), Wohnungsgröße und Baujahr differenziert.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Friedberg?
Der Kaufpreisfaktor in Friedberg liegt bei ca. 24,5x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 12,08 €/m², der Kaufpreis bei 3.547 €/m².
Methodik
Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.
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