Mietspiegel Frankfurt am Main 2026

Was kostet Wohnen in Frankfurt am Main (PLZ 60311)? Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 16,04 €/m². Damit ist Frankfurt am Main rund 30,4 % teurer als der Hessen-Median von 12,30 €/m².

Frankfurt am Main (60311) – die Mainmetropole mit 756.021 Einwohnern – zeigt im Grundbezirk einen durchschnittlichen Mietpreis von 12,22 €/m² (2026). Das klingt unerwartet niedrig für Frankfurt am Main; die Erklärung liegt in der Mischung aus älteren Wohnlagen, gewerblichen Verflechtungen und weniger gefragten Stadtvierteln. Mieten sind 2022–2026 um 24,3 % gestiegen – eine explosive Dynamik, nur unter den Premium-Lagen übertroffen. Das ist ein Hinweis auf Nachfrage-Overflow und strukturelle Knappheit. Datenbasis: über 250.000 ausgewertete Immobilieninserate (2026).

Die Größenverteilung ist interessant und strategisch: kleine Wohnungen bis 40 m² kosten 14,31 €/m², mittlere 41–60 m² sinken auf 12,15 €/m² (15 % Diskount auf kleine). Altbauten (bis 1969) sind mit 11,62 €/m² günstiger, während Neubauten nach 2015 auf 14,2 €/m² steigen (22 % Aufschlag). Dieses Muster deutet auf Sanierungspotenzial hin – wer Altbau intelligent renoviert, profitiert von 2+ €/m² Aufschlag sofort, möglicherweise mehr mit modernem Design.

Mit 53,1 % Single-Haushalten und 34,89 % Akademikern ist die Demografie hochwertig. Das Durchschnittseinkommen (59.225 €/Jahr) übersteigt Köln um 10 % – das zeugt von höherer Kaufkraft in Mainz. Leerstand liegt bei 3,2 % – knapp höher als Köln, aber noch immer ultra-eng. Der Bevölkerungstrend (+0,7 % p.a.) ist doppelt so stark wie in Köln und signalisiert Zuzug aus anderen Bundesländern.

Für Anleger: am Standort 60311 sind Quadratmeter rund genauso bewertet wie bundesweit (+0,7 % teurer) – das ist die fairste Einstiegspreise in Frankfurt am Main. Höher hinaus geht es mit PLZ 60313+ (die Super-Premium-Lagen mit doppelten Preisen). 60311 ist das Durchschnitt-Köpfchen für Buy-and-Hold Strategie.

Kennzahlen Frankfurt am Main 2026

KennzahlWert
Ø Kaltmiete (Stadt)16,04 €/m²
Trend 2022–2026+19,1 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator29,4x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)3,4 %

Stadtwert = Median über 26 PLZ-Gebiete.

Miete nach PLZ-Gebieten in Frankfurt am Main

PLZGebietØ MieteAbw. vs. Stadtschnitt
60313PLZ 6031318,56 €/m²+15,7 %
60320Dornbusch15,56 €/m²-3,0 %
60326Gallus18,61 €/m²+16,1 %
60327Gutleutviertel21,66 €/m²+35,1 %
60329Bahnhofsviertel19,75 €/m²+23,2 %
60385PLZ 6038519,45 €/m²+21,3 %
60386Fechenheim15,31 €/m²-4,5 %
60388PLZ 6038815,77 €/m²-1,7 %
60389Seckbach16,12 €/m²+0,5 %
60431Ginnheim16,11 €/m²+0,5 %
60433Mitte-Nord7,60 €/m²-52,6 %
60435Eckenheim15,96 €/m²-0,5 %
60437PLZ 6043715,90 €/m²-0,8 %
60439Heddernheim16,19 €/m²+1,0 %
60487Bockenheim18,88 €/m²+17,7 %
60488Praunheim15,09 €/m²-5,9 %
60489Rödelheim16,46 €/m²+2,7 %
60528Süd10,94 €/m²-31,8 %
60594Sachsenhausen19,50 €/m²+21,6 %
60599Oberrad15,56 €/m²-3,0 %
65929Höchst14,61 €/m²-8,9 %
65934Nied14,98 €/m²-6,6 %
65936Sossenheim13,53 €/m²-15,6 %

Am günstigsten ist das Gebiet Mitte-Nord mit 7,60 €/m², am teuersten Gutleutviertel mit 21,66 €/m² – eine Spanne von 185,0 %.

Frankfurt am Main im Vergleich

Frankfurt am Main ist mit 16,04 €/m² rund 30,4 % teurer als der Hessen-Median von 12,30 €/m².

Stadt in HessenØ Miete
Bad Vilbel (61118)16,07 €/m²
Bad Homburg (61348)15,73 €/m²
Hofheim am Taunus (65719)14,97 €/m²
Darmstadt (64283)14,77 €/m²
Offenbach (63065)14,57 €/m²

Preisentwicklung Frankfurt am Main

Frankfurt am Main verzeichnet seit 2022 eine Preisänderung von +19,1 % bei den Mietpreisen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 60311.

Mietpreise Frankfurt am Main nach Baujahr

BaujahrØ Miete (€/m²)
bis 196917,47 €/m²
1970–199916,90 €/m²
2000–201518,58 €/m²
nach 201520,08 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 60311.

Mietpreise Frankfurt am Main nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Miete (€/m²)
bis 40 m²20,04 €/m²
41–60 m²18,03 €/m²
61–90 m²17,60 €/m²
ab 91 m²17,72 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 60311.

Rendite & Kauf-vs-Miete in Frankfurt am Main

Kaufpreis (5.661 €/m²) und Kaltmiete (16,04 €/m²) in Frankfurt am Main ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 3,4 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 29,4 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner756.021
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,7 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+4,6 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+1,8 %
Ø Bruttomietrendite (Region)3,4 %
Wanderungssaldo+2,7 je 1.000 EW
Leerstandsquote3,2 %
Arbeitslosenquote5,9 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,8 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045+6,4 %
Neubaurate4,8 je 1.000 EW
Lage-Score92/100
Lage-KlasseA

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,2 %. Der positive Wanderungssaldo (2,7 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,9 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Wachstum um rund 6,4 % aus. Im Lage-Rating erreicht Frankfurt am Main die Klasse A (Score 92/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,4 %.

Weitere Städte in Hessen

Demografie Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist eine Großstadt mit rund 756.021 Einwohnern in Hessen. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Häufige Fragen zu Mietpreisen in Frankfurt am Main

Wie hoch ist die Miete in Frankfurt am Main 2026?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Frankfurt am Main (PLZ 60311) beträgt 16,04 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 14,66 €/m², im Premium-Segment bei 22,19 €/m².

Wie hat sich die Miete in Frankfurt am Main entwickelt?

Die Mietpreise in Frankfurt am Main sind seit 2022 um +19,1% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Wie liegt Frankfurt am Main im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Frankfurt am Main liegt mit 16,04 €/m² ca. 58,8 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.

Woher stammen die Mietpreis-Daten für Frankfurt am Main?

Wir werten fortlaufend über 250.000 Immobilienangebote aus und gleichen sie mit offiziellen Statistiken ab: Statistisches Bundesamt, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie Zensus 2022. Durch die regelmäßige Aktualisierung spiegeln die Zahlen jüngste Entwicklungen wider.

Wie unterscheiden sich die Mieten in Frankfurt am Main nach Wohnungsgröße?

Die Mietpreise in Frankfurt am Main variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 20,04 €/m², 41–60 m²: 18,03 €/m², 61–90 m²: 17,60 €/m², ab 91 m²: 17,72 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main macht sich das Baujahr klar im Mietniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 17,47 €/m², Baujahr 1970–1999: 16,90 €/m², Baujahr 2000–2015: 18,58 €/m², Baujahr nach 2015: 20,08 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Frankfurt am Main?

Frankfurt am Main zählt aktuell rund 756.021 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,7%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Was ist der Mietspiegel in Frankfurt am Main?

Der Mietspiegel bildet für Frankfurt am Main das ortsübliche Mietniveau ab und gibt Mietern wie Vermietern einen Anhaltspunkt für eine faire Miethöhe. Grundlage sind über 250.000 ausgewertete Inserate sowie amtliche Statistiken; die Werte sind nach Ausstattungsklasse (Einfach, Mittel, Gehoben), Wohnfläche und Baujahr aufgeschlüsselt.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Frankfurt am Main?

Der Kaufpreisfaktor in Frankfurt am Main liegt bei ca. 29,4x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 16,04 €/m², der Kaufpreis bei 5.661 €/m².

Methodik

Die Mietpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Mieten abweichen.

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