Mietspiegel Wiesbaden 2026

Wiesbaden (PLZ 65183) im Marktcheck 2026: Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 13,25 €/m². Damit ist Wiesbaden rund 7,7 % teurer als der Hessen-Median von 12,30 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.

Im PLZ-Gebiet 65183 in Wiesbaden treffen wachsende Wohnansprüche auf eine heterogene Haushaltsstruktur: Die Einwohnerzahl liegt bei 288.850, der Bevölkerungstrend beträgt 0,32 % pro Jahr. Besonders relevant für die Nachfrage sind 50,1 % Singlehaushalte, zudem liegt die Akademikerquote bei 27,7 %. Damit steigt die Attraktivität innenstadtnaher Lagen und modernisierter Bestände, während der Erwerbsdruck begrenzt bleibt: Die Eigentumsquote liegt bei 27,0 %. Gleichzeitig schafft ein vergleichsweise geringer Leerstand von 3,3 % Raum für hohe Belegungsstabilität, was die Vermietbarkeit im Segment der kleineren bis mittleren Grundrisse stützt.

Das Mietniveau im Jahr 2026 zeigt eine klare Premium-Stellung: Die mittlere Miete beträgt 13,44 €/m². Für Einordnungen im Spektrum liegen 11,52 €/m² als Miete einfach und 16,71 €/m² als Miete gut vor. Gegenüber dem Bundesdurchschnitt (10,10 €/m²) liegt die Miete im PLZ 65183 33,1 % darüber. Im Bundesland Hessen ist die Region ebenfalls teurer: Gegenüber dem Landesdurchschnitt ergibt sich ein Aufschlag von 9,3 %. Diese Relation deutet auf eine im Vergleich überdurchschnittliche Zahlungsbereitschaft hin, die insbesondere durch die akademisch geprägte Nachfrage und die geringe Angebotsreserve verstärkt wird.

Die Entwicklung bleibt dynamisch und erhöht den Druck auf den Bestand: Die Mietentwicklung beträgt 18,9 % steigend im Zeitraum 2022 bis 2026. Ergänzend zur Nachfragewirkung trägt die Leerstandsquote von 3,3 % zur Marktanspannung bei, weil freie Alternativen begrenzt sind. Getrieben wird die Vermietungsnachfrage im PLZ 65183 vor allem von der hohen Zahl an Singlehaushalten und dem Anteil akademisch geprägter Haushalte, während der moderate Trend der Bevölkerung den Bedarf fortlaufend absichert. Insgesamt zeigt sich ein Mietmarkt, in dem die Preisniveaus nicht nur relativ hoch sind, sondern durch Angebotsknappheit und anhaltend steigende Mieten weiter festigen.

Kennzahlen Wiesbaden 2026

KennzahlWert
Ø Kaltmiete (Stadt)13,25 €/m²
Trend 2022–2026+18,9 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator25,6x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)3,9 %

Stadtwert = Median über 4 PLZ-Gebiete.

Miete nach PLZ-Gebieten in Wiesbaden

PLZGebietØ MieteAbw. vs. Stadtschnitt
65191PLZ 6519114,72 €/m²+11,1 %
65205Erbenheim13,06 €/m²-1,4 %
65207Naurod12,16 €/m²-8,2 %

Am günstigsten ist das Gebiet Naurod mit 12,16 €/m², am teuersten PLZ 65191 mit 14,72 €/m² – eine Spanne von 21,1 %.

Wiesbaden im Vergleich

Wiesbaden ist mit 13,25 €/m² rund 7,7 % teurer als der Hessen-Median von 12,30 €/m².

Stadt in HessenØ Miete
Bad Nauheim (61231)13,24 €/m²
Dietzenbach (63128)13,08 €/m²
Mainz-Kastel (55252)13,51 €/m²
Mainz-Kostheim (55246)13,55 €/m²
Bensheim (64625)12,61 €/m²

Preisentwicklung Wiesbaden

Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Mietpreise in Wiesbaden um 18,9 % erhöht. Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 65183.

Mietpreise Wiesbaden nach Baujahr

BaujahrØ Miete (€/m²)
bis 196913,29 €/m²
1970–199913,51 €/m²
2000–201515,16 €/m²
nach 201515,81 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 65183.

Mietpreise Wiesbaden nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Miete (€/m²)
bis 40 m²15,59 €/m²
41–60 m²13,40 €/m²
61–90 m²13,05 €/m²
ab 91 m²14,16 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 65183.

Rendite & Kauf-vs-Miete in Wiesbaden

Setzt man die Kaltmiete (13,25 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (4.065 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Wiesbaden bei rund 3,9 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 25,6 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner288.850
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,3 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+4,9 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-1,4 %
Ø Bruttomietrendite (Region)3,9 %
Wanderungssaldo+5,0 je 1.000 EW
Leerstandsquote3,3 %
Arbeitslosenquote8,0 %
Änderung Arbeitslosenquote+0,7 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-3,8 %
Neubaurate5,3 je 1.000 EW
Lage-Score80/100
Lage-KlasseA

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,3 %. Der positive Wanderungssaldo (5,0 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,0 % und ist zuletzt gestiegen. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 3,8 % aus. Im Lage-Rating erreicht Wiesbaden die Klasse A (Score 80/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,9 %.

Weitere Städte in Hessen

Demografie Wiesbaden

Mit etwa 288.850 Einwohnern zählt Wiesbaden in Hessen zu den Städten des Landes. Bei nahezu unveränderter Bevölkerung bewegt sich die Nachfrage auf einem gleichbleibenden Niveau.

Häufige Fragen zu Mietpreisen in Wiesbaden

Wie hoch ist die Miete in Wiesbaden 2026?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Wiesbaden (PLZ 65183) beträgt 13,25 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 11,52 €/m², im Premium-Segment bei 16,71 €/m².

Wie hat sich die Miete in Wiesbaden entwickelt?

Die Mietpreise in Wiesbaden sind seit 2022 um +18,9% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Wie liegt Wiesbaden im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Wiesbaden liegt mit 13,25 €/m² ca. 31,2 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.

Woher stammen die Mietpreis-Daten für Wiesbaden?

Wir werten fortlaufend über 250.000 Immobilienangebote aus und gleichen sie mit offiziellen Statistiken ab: Statistisches Bundesamt, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie Zensus 2022. Durch die regelmäßige Aktualisierung spiegeln die Zahlen jüngste Entwicklungen wider.

Wie unterscheiden sich die Mieten in Wiesbaden nach Wohnungsgröße?

Die Mietpreise in Wiesbaden variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 15,59 €/m², 41–60 m²: 13,40 €/m², 61–90 m²: 13,05 €/m², ab 91 m²: 14,16 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Wiesbaden?

In Wiesbaden macht sich das Baujahr klar im Mietniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 13,29 €/m², Baujahr 1970–1999: 13,51 €/m², Baujahr 2000–2015: 15,16 €/m², Baujahr nach 2015: 15,81 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wiesbaden?

Wiesbaden zählt aktuell rund 288.850 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,3%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Was ist der Mietspiegel in Wiesbaden?

Der Mietspiegel bildet für Wiesbaden das ortsübliche Mietniveau ab und gibt Mietern wie Vermietern einen Anhaltspunkt für eine faire Miethöhe. Grundlage sind über 250.000 ausgewertete Inserate sowie amtliche Statistiken; die Werte sind nach Ausstattungsklasse (Einfach, Mittel, Gehoben), Wohnfläche und Baujahr aufgeschlüsselt.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Wiesbaden?

Der Kaufpreisfaktor in Wiesbaden liegt bei ca. 25,6x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 13,25 €/m², der Kaufpreis bei 4.065 €/m².

Methodik

Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.

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