Mietspiegel Bonn 2026
Was kostet Wohnen in Bonn (PLZ 53111)? Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 13,53 €/m². Damit ist Bonn rund 43,9 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 9,40 €/m².
Bonn (53111) ist Premiumlage im rheinischen Raum: Mit 13,90 €/m² Miete ist dies 47,9 % teurer als Bundes-Schnitt – typisch für eine Bundesstadt mit hohem Akademiker-Anteil (34,8 %). Die Größen-Spannbreite zeigt Premium-Konsistenz: Von 15,00 €/m² (kleine bis 40 m²) bis 12,66 €/m² (große 61–90 m²). Baujahr-Mix ist erwartet: Altbauten (vor 1969) 14,31 €/m², Moderne (nach 2015) 15,76 €/m² – nur +10 % Neubau-Aufschlag, da Klassisches höher geschätzt wird. Percentil 82,1 national positioniert Bonn im oberen Segment.
Miet-Dynamik seit 2022 war spektakulär: +21,3 % innerhalb von 4 Jahren deutet auf starke Nachfrage-Überschuss und begrenzte Neubauten hin. Mit Single-Haushalts-Quote (52,6 %) – die höchste im Portfolio – hat Bonn viele Ein-Personen-Haushalte, die Premium-Miete zahlen können (Top-10-Einkommen in Deutschland). Nachbarn Düsseldorf (14,03 €/m² u. 14,10 €/m²) und Köln (14,10 €/m²) bestätigen: Rheinische Metropolen zahlen Premium. Datenbasis: über 250.000 ausgewertete Immobilieninserate, Stand 2026.
Reale Mieter-Erfahrung: 13,90 €/m² für 60 m² = ~834 € netto – gehobener Berufsleute-Standard, Akademiker-Alltag. Wer hier mietet, hat berufliche Kontinuität (Beamte in Behörden, Uni-Personal, Rechtsanwälte). Verdrängung ist gering, weil Einkommen mit Miet-Steigerungen Schritt halten. Die Aura von Regierungsstadt + Rheinflair zieht zahlungskräftige Mieter an. Wohnungsengpässe sind chronisch, daher Mieten nicht gedrückt.
Zukunfts-Sicht: Mit +21,3 % seit 2022 wächst Bonn schneller als München – ein Zeichen von Arbeitsplatz-Umverteilung (Post-Berlin-Entscheidung) und internationaler Nachfrage. Mieten werden weiter steigen, solange Arbeitsplätze Fachkräfte anziehen. Für Mieter: Wem Bonn passt, lebt hier dauerhaft – Umzugsfrequenz ist niedrig.
Kennzahlen Bonn 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaltmiete (Stadt) | 13,53 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +25,0 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 24,1x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,1 % |
Stadtwert = Median über 17 PLZ-Gebiete.
Miete nach PLZ-Gebieten in Bonn
| PLZ | Gebiet | Ø Miete | Abw. vs. Stadtschnitt |
|---|---|---|---|
| 53113 | Südstadt | 15,64 €/m² | +15,6 % |
| 53115 | Weststadt | 13,42 €/m² | -0,8 % |
| 53117 | Auerberg | 13,18 €/m² | -2,6 % |
| 53119 | Nordstadt | 13,42 €/m² | -0,8 % |
| 53121 | Endenich | 14,84 €/m² | +9,7 % |
| 53123 | Duisdorf | 13,08 €/m² | -3,3 % |
| 53125 | Röttgen | 13,46 €/m² | -0,5 % |
| 53127 | Ippendorf | 14,08 €/m² | +4,1 % |
| 53129 | Kessenich | 14,27 €/m² | +5,5 % |
| 53173 | Rüngsdorf | 13,53 €/m² | +0,0 % |
| 53175 | Friesdorf | 12,46 €/m² | -7,9 % |
| 53177 | Heiderhof | 12,59 €/m² | -6,9 % |
| 53179 | Mehlem | 11,80 €/m² | -12,8 % |
| 53225 | Beuel-Mitte | 13,60 €/m² | +0,5 % |
| 53227 | Limperich | 14,63 €/m² | +8,1 % |
| 53229 | Vilich | 14,09 €/m² | +4,1 % |
Am günstigsten ist das Gebiet Mehlem mit 11,80 €/m², am teuersten Südstadt mit 15,64 €/m² – eine Spanne von 32,5 %.
Bonn im Vergleich
Bonn ist mit 13,53 €/m² rund 43,9 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 9,40 €/m².
| Stadt in Nordrhein-Westfalen | Ø Miete |
|---|---|
| Herford (32049) | 13,88 €/m² |
| Meerbusch (40667) | 13,15 €/m² |
| Pulheim (50259) | 13,01 €/m² |
| Frechen (50226) | 12,93 €/m² |
| Düsseldorf (40213) | 14,17 €/m² |
Preisentwicklung Bonn
Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Mietpreise in Bonn um 25,0 % erhöht. Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 53111.
Mietpreise Bonn nach Baujahr
| Baujahr | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 13,37 €/m² |
| 1970–1999 | 12,79 €/m² |
| 2000–2015 | 14,24 €/m² |
| nach 2015 | 15,33 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 53111.
Mietpreise Bonn nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 15,13 €/m² |
| 41–60 m² | 13,59 €/m² |
| 61–90 m² | 13,32 €/m² |
| ab 91 m² | 13,45 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 53111.
Rendite & Kauf-vs-Miete in Bonn
Kaufpreis (3.914 €/m²) und Kaltmiete (13,53 €/m²) in Bonn ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 4,1 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 24,1 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 323.336 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,7 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,5 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +1,2 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,1 % |
| Wanderungssaldo | +5,4 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 2,9 % |
| Arbeitslosenquote | 6,8 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,7 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | +1,6 % |
| Neubaurate | 3,0 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 85/100 |
| Lage-Klasse | A |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 2,9 %. Der positive Wanderungssaldo (5,4 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Wachstum um rund 1,6 % aus. Im Lage-Rating erreicht Bonn die Klasse A (Score 85/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,1 %.
Weitere Städte in Nordrhein-Westfalen
Demografie Bonn
Bonn ist eine Stadt mit rund 323.336 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Häufige Fragen zu Mietpreisen in Bonn
Wie hoch ist die Miete in Bonn 2026?
Die durchschnittliche Kaltmiete in Bonn (PLZ 53111) beträgt 13,53 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 11,36 €/m², im Premium-Segment bei 16,07 €/m².
Wie hat sich die Miete in Bonn entwickelt?
Die Mietpreise in Bonn sind seit 2022 um +25,0% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Wie liegt Bonn im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Bonn liegt mit 13,53 €/m² ca. 34,0 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.
Woher stammen die Mietpreis-Daten für Bonn?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Mieten in Bonn nach Wohnungsgröße?
Die Mietpreise in Bonn variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 15,13 €/m², 41–60 m²: 13,59 €/m², 61–90 m²: 13,32 €/m², ab 91 m²: 13,45 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Bonn?
Das Baujahr hat einen deutlichen Einfluss auf die Mietpreise in Bonn: Baujahr bis 1969: 13,37 €/m², Baujahr 1970–1999: 12,79 €/m², Baujahr 2000–2015: 14,24 €/m², Baujahr nach 2015: 15,33 €/m². Neubauten (nach 2015) erzielen in der Regel die höchsten Preise aufgrund moderner Energiestandards und Ausstattung.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Bonn?
Bonn zählt aktuell rund 323.336 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,7%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Was ist der Mietspiegel in Bonn?
Als ortsübliche Vergleichsmiete beschreibt der Mietspiegel für Bonn, was für Wohnraum vergleichbarer Art und Lage üblicherweise verlangt wird – eine Orientierung für beide Vertragsseiten. BaseImmo leitet ihn aus mehr als 250.000 Inseraten und offiziellen Datenquellen ab und differenziert nach Ausstattung (Einfach, Mittel, Gehoben), Größe und Baujahr.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Bonn?
Der Kaufpreisfaktor in Bonn liegt bei ca. 24,1x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 13,53 €/m², der Kaufpreis bei 3.914 €/m².
Methodik
Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.
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