Kaufpreise Würzburg 2026
Für eine fundierte Entscheidung in Würzburg (PLZ 97072) zählen die Zahlen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 3.712 €/m². Damit ist Würzburg rund 13,9 % günstiger als der Bayern-Median von 4.311 €/m².
In Würzburg (97072, Bayern) liegt das Kaufpreisniveau im mittleren Segment bei 3.712 €/m² (2026), während „einfach“ bei 3.161 €/m² und „gut“ bei 4.881 €/m² liegt. Für Investoren ist dabei relevant, dass die Stadt im Vergleich zum Bundesland mit 13,7 % günstigeren Kaufpreisen ein Einstiegsfenster bietet. Der Einordnungshorizont wird durch den aktuellen Bevölkerungskontext gestützt: 133.258 Einwohner und ein Bevölkerungstrend von 0,19 % pro Jahr sprechen eher für Stabilität als für abrupten Nachfragezuwachs.
Die Marktmischung zeigt sich außerdem in den Haushalts- und Nachfrageprofilen: 54,8 % Singlehaushalte erhöhen die Attraktivität von kleineren Wohnungsgrößen, während 22,5 % Akademikerquote tendenziell eine zahlungsfähigere Mieterschaft unterstützen können. Gleichzeitig bleibt der Wohnungsmarkt nicht überhitzt, denn die Leerstandsquote liegt bei 3,1 %. Für den Kaufentscheid ist die Entwicklung zentral: Der Kaufpreis bewegt sich mit -2,4 % fallend (2022–2026), was sich häufig als Dämpfer auf die Kaufbereitschaft, aber als Chance für antizyklische Käufe interpretieren lässt.
Rechnungslogik für Investoren: Der Kaufpreisfaktor beträgt 23,6, bei einer Bruttomietrendite von 4,2 % und einem Break-even von 19,5 Jahren (Kauf vs Miete). Das Zusammenspiel aus fallenden Preisen und solider Bruttorendite kann die Planbarkeit verbessern, bleibt jedoch kapitalbindend, weil der Multiplikator relativ hoch ist. Unter dem Strich signalisiert die Kombination aus 19,5 Jahren Break-even und 4,2 % Bruttomietrendite, dass Würzburg eher auf langfristige Haltedauern und selektive Objektqualitäten setzt als auf kurzfristige Werterholung.
Kennzahlen Würzburg 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis (Stadt) | 3.712 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −2,4 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 23,6x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,2 % |
Stadtwert = Median über 5 PLZ-Gebiete.
Kaufpreise nach PLZ-Gebieten in Würzburg
| PLZ | Gebiet | Ø Kaufpreis | Abw. vs. Stadtschnitt |
|---|---|---|---|
| 97074 | Frauenland | 3.942 €/m² | +6,2 % |
| 97078 | Versbach | 3.689 €/m² | -0,6 % |
| 97080 | Grombühl | 4.319 €/m² | +16,4 % |
| 97084 | Heuchelhof | 3.578 €/m² | -3,6 % |
Am günstigsten ist das Gebiet Heuchelhof mit 3.578 €/m², am teuersten Grombühl mit 4.319 €/m² – eine Spanne von 20,7 %.
Würzburg im Vergleich
Würzburg ist mit 3.712 €/m² rund 13,9 % günstiger als der Bayern-Median von 4.311 €/m².
| Stadt in Bayern | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Nürnberg (90403) | 3.781 €/m² |
| Forchheim (91301) | 3.582 €/m² |
| Neu-Ulm (89231) | 3.894 €/m² |
| Neumarkt in der Oberpfalz (92318) | 3.481 €/m² |
| Memmingen (87700) | 3.960 €/m² |
Preisentwicklung Würzburg
Die Kaufpreise in Würzburg sind seit 2022 um 2,4 % gesunken (Stand 2026). Die Preiskorrektur bietet aktuell günstigere Einstiegschancen.
Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 97072.
Kaufpreise Würzburg nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 3.796 €/m² |
| 1970–1999 | 3.920 €/m² |
| 2000–2015 | 4.677 €/m² |
| nach 2015 | 4.684 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 97072.
Kaufpreise Würzburg nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 4.026 €/m² |
| 41–60 m² | 4.189 €/m² |
| 61–90 m² | 3.670 €/m² |
| ab 91 m² | 3.983 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 97072.
Rendite & Kauf-vs-Miete in Würzburg
Kaufpreis (3.712 €/m²) und Kaltmiete (13,08 €/m²) in Würzburg ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 4,2 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 23,6 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 133.258 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,2 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,2 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -0,8 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,0 % |
| Wanderungssaldo | +2,9 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 3,1 % |
| Arbeitslosenquote | 3,7 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,4 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -8,4 % |
| Neubaurate | 4,3 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 73/100 |
| Lage-Klasse | B |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,1 %. Der positive Wanderungssaldo (2,9 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,7 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 8,4 % aus. Im Lage-Rating erreicht Würzburg die Klasse B (Score 73/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,0 %.
Weitere Städte in Bayern
Demografie Würzburg
Würzburg ist eine Stadt mit rund 133.258 Einwohnern in Bayern. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Würzburg
Wie hoch sind die Kaufpreise in Würzburg 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Würzburg (PLZ 97072) beträgt 3.712 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 3.161 €/m², im Premium-Segment bei 4.881 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Würzburg entwickelt?
Die Kaufpreise in Würzburg sind seit 2022 um -2,4% gesunken. Die Preiskorrektur bietet Käufern aktuell günstige Einstiegsmöglichkeiten.
Wie liegt Würzburg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Würzburg liegt mit 3.712 €/m² ca. 19,3 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Würzburg?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Preise in Würzburg nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Würzburg variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 4.026 €/m², 41–60 m²: 4.189 €/m², 61–90 m²: 3.670 €/m², ab 91 m²: 3.983 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Würzburg?
Das Baujahr hat einen deutlichen Einfluss auf die Kaufpreise in Würzburg: Baujahr bis 1969: 3.796 €/m², Baujahr 1970–1999: 3.920 €/m², Baujahr 2000–2015: 4.677 €/m², Baujahr nach 2015: 4.684 €/m². Neubauten (nach 2015) erzielen in der Regel die höchsten Preise aufgrund moderner Energiestandards und Ausstattung.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Würzburg?
Würzburg zählt aktuell rund 133.258 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,2%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Würzburg erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Würzburg bei ca. 4,2% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Würzburg?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Würzburg aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,2%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Würzburg?
In Bayern beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Würzburg bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Würzburg?
Der Kaufpreisfaktor in Würzburg liegt bei ca. 23,6x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 13,08 €/m², der Kaufpreis bei 3.712 €/m².
Methodik
Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.
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