Kaufpreise Geldern 2026
Geldern (PLZ 47608) im Marktcheck 2026: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 2.720 €/m². Damit ist Geldern rund 4,8 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 2.595 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.
In Geldern (47608, Nordrhein-Westfalen, Landkreis Kleve) liegt das Kaufpreisniveau für Wohnimmobilien aktuell deutlich im investorenrelevanten Korridor. Der Kauf Mittel erreicht 2.720 €/m² (2026), während „einfach“ bei 1.905 €/m² und „gut“ bei 3.791 €/m² liegt. Gegenüber dem Bundesland ist Geldern damit um 4,8 % teurer, was Investoren beim Vergleich ähnlicher Objektlagen berücksichtigt werden sollte. Mit 34.962 Einwohnern und einem Bevölkerungswachstum von 0,28 % pro Jahr bleibt die Nachfrageperspektive vergleichsweise stabil, was gerade für Vermietungsstrategien wichtig ist.
Für die Renditebetrachtung ist die Preisbildung nach Qualitätssegmenten entscheidend, weil sich der Einstiegspreis direkt auf das Chance-Risiko-Profil auswirkt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 25,0, sodass sich der Kaufpreis in relation zu den erwartbaren Mieteinnahmen als planbares, aber nicht extremes Niveau darstellt. Die Bruttomietrendite liegt bei 4,0 %, wodurch sich das laufende Ertragsbild als solide Grundlage für ein Investment einordnet. Ergänzend unterstützt eine Leerstandsquote von 2,7 % das Vermietungsrisiko, während 38,5 % Singlehaushalte und eine Eigentumsquote von 50,6 % die Struktur der Wohnnachfrage im Stadtumfeld prägen.
Aus Investorensicht lässt sich der Break-even klar quantifizieren: Der Break-even Kauf vs Miete liegt bei 20,5 Jahren, was die Entscheidung zwischen Kauf und Miete zeitlich greifbar macht. Gleichzeitig zeigt die Kaufentwicklung eine spürbare Dynamik: Der Kauf ist von 2022 bis 2026 um 17,4 % steigend, sodass Käufer bei steigenden Preisen künftige Wertentwicklung und Mietanpassung gegeneinander abwägen müssen. Die Einordnung der Rendite bleibt dabei von der Erwartung abhängig, ob die Bruttomietrendite von 4,0 % über den Planungszeitraum stabil gehalten werden kann. Vor dem Hintergrund eines Einkommen-Index von 35.584 im Landkreis ergibt sich damit ein Investmentprofil, das auf Ertrag und Substanzaufbau zielt, nicht primär auf kurzfristige Arbitrage.
Kennzahlen Geldern 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 2.720 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +17,4 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 25,0x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,0 % |
Geldern im Vergleich
Geldern ist mit 2.720 €/m² rund 4,8 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 2.595 €/m².
| Stadt in Nordrhein-Westfalen | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Warendorf (48231) | 2.714 €/m² |
| Wermelskirchen (42929) | 2.737 €/m² |
| Greven (48268) | 2.687 €/m² |
| Herzogenrath (52134) | 2.676 €/m² |
| Solingen (42651) | 2.768 €/m² |
Preisentwicklung Geldern
Geldern verzeichnet seit 2022 eine Preisänderung von +17,4 % bei den Kaufpreisen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Kaufpreise Geldern nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 2.486 €/m² |
| 1970–1999 | 2.621 €/m² |
| 2000–2015 | 3.261 €/m² |
| nach 2015 | 3.872 €/m² |
Kaufpreise Geldern nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 3.022 €/m² |
| 41–60 m² | 2.712 €/m² |
| 61–90 m² | 2.681 €/m² |
| ab 91 m² | 2.862 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Geldern
Setzt man die Kaltmiete (9,07 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (2.720 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Geldern bei rund 4,0 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 25,0 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 34.962 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,3 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +2,9 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +5,7 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,0 % |
| Wanderungssaldo | +9,1 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 2,7 % |
| Arbeitslosenquote | 5,6 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | +0,1 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -4,7 % |
| Neubaurate | 3,8 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 52/100 |
| Lage-Klasse | C |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 2,7 %. Der positive Wanderungssaldo (9,1 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 % und ist zuletzt gestiegen. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 4,7 % aus. Im Lage-Rating erreicht Geldern die Klasse C (Score 52/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,0 %.
Weitere Städte in Nordrhein-Westfalen
Demografie Geldern
Rund 34.962 Menschen leben in der Mittelstadt Geldern (Nordrhein-Westfalen). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Geldern
Wie hoch sind die Kaufpreise in Geldern 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Geldern (PLZ 47608) beträgt 2.720 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 1.905 €/m², im Premium-Segment bei 3.791 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Geldern entwickelt?
Die Kaufpreise in Geldern sind seit 2022 um +17,4% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Wie liegt Geldern im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Geldern liegt mit 2.720 €/m² ca. 12,6 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht unter dem Durchschnitt und bietet ein günstiges Preisniveau.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Geldern?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Preise in Geldern nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Geldern variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.022 €/m², 41–60 m²: 2.712 €/m², 61–90 m²: 2.681 €/m², ab 91 m²: 2.862 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Geldern?
In Geldern macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 2.486 €/m², Baujahr 1970–1999: 2.621 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.261 €/m², Baujahr nach 2015: 3.872 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Geldern?
Geldern zählt aktuell rund 34.962 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,3%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Geldern erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Geldern bei ca. 4,0% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Geldern?
Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,3%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Geldern?
In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Geldern bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Geldern?
Der Kaufpreisfaktor in Geldern liegt bei ca. 25,0x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 9,07 €/m², der Kaufpreis bei 2.720 €/m².
Methodik
Die Kaufpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Preise abweichen.
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