Kaufpreise Wermelskirchen 2026

Für eine fundierte Entscheidung in Wermelskirchen (PLZ 42929) zählen die Zahlen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 2.737 €/m². Damit ist Wermelskirchen rund 5,5 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 2.595 €/m².

In Wermelskirchen (42929, Nordrhein-Westfalen, Rheinisch-Bergischer Kreis) liegt das Kaufpreisniveau im Jahr 2026 bei einem Mittelwert von 2.737 €/m². Für Investoren ist besonders die Segmentbreite relevant: Der „Kauf einfach“ kostet 1.953 €/m², während „Kauf gut“ bei 3.432 €/m² liegt. Gegenüber dem Bundesland ist der Kauf damit 5,5 % teurer, was in der Investment-Planung die Rendite-Toleranz und die Ankaufsstrategie direkt beeinflusst. Als Marktkontext wirken dabei Faktoren wie eine Einwohnerzahl von 34.375 und ein Bevölkerungsanstieg von 0,02 % pro Jahr stabilisierend, ohne die Preislogik allein zu erklären.

Die Preisentwicklung unterstützt die Nachfrage-Story: Der Kauf ist zwischen 2022 und 2026 um 14,2 % steigend. Gleichzeitig ist die Leerstandsquote mit 3,2 % vergleichsweise moderat, was das Vermietungsrisiko für klassische Wohninvestment-Strategien begrenzt. Die Eigentumsquote liegt bei 51,3 %, ergänzt durch 39,9 % Singlehaushalte, wodurch ein Mix aus Eigennutzern und Nachfragern für kleinere Einheiten sichtbar bleibt. Mit einer Akademikerquote von 18,0 % und einem Einkommen von 38.869 Indexpunkten (Landkreis) bleibt die Zahlungsbereitschaft eine tragende Größe für die Vermögensbildung.

Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung liefert Wermelskirchen klare Kennzahlen: Der Kaufpreisfaktor (Multiplikator) beträgt 24,2, während die Bruttomietrendite bei 4,1 % liegt. Der Break-even zwischen Kauf und Miete liegt bei 19,9 Jahren, was die Anlageperspektive als eher langfristig einordnet. In der Renditeanalyse heißt das: Bei den aktuellen Preisen ist die Mietseite zwar solide, aber der Kapitalrückfluss hängt stark vom Haltezeitraum und von der zukünftigen Entwicklung der Mieten sowie der Objektrendite ab. Für Investoren ist die Kombination aus 14,2 % Kaufanstieg und 4,1 % Bruttomietrendite daher entscheidend, um die erwartete Haltedauer bis zum Break-even plausibel mit dem Investmentziel abzugleichen.

Kennzahlen Wermelskirchen 2026

KennzahlWert
Ø Kaufpreis2.737 €/m²
Trend 2022–2026+14,2 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator24,2x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)4,1 %

Wermelskirchen im Vergleich

Wermelskirchen ist mit 2.737 €/m² rund 5,5 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 2.595 €/m².

Stadt in Nordrhein-WestfalenØ Kaufpreis
Geldern (47608)2.720 €/m²
Warendorf (48231)2.714 €/m²
Solingen (42651)2.768 €/m²
Moers (47441)2.774 €/m²
Emsdetten (48282)2.776 €/m²

Preisentwicklung Wermelskirchen

Die Kaufpreise in Wermelskirchen sind seit 2022 um 14,2 % gestiegen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Kaufpreise Wermelskirchen nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Kaufpreis (€/m²)
bis 40 m²3.029 €/m²
41–60 m²2.725 €/m²
61–90 m²2.616 €/m²
ab 91 m²2.798 €/m²

Kaufpreise Wermelskirchen nach Baujahr

BaujahrØ Kaufpreis (€/m²)
bis 19692.485 €/m²
1970–19992.603 €/m²
2000–20153.285 €/m²
nach 20153.925 €/m²

Rendite & Kauf-vs-Miete in Wermelskirchen

Setzt man die Kaltmiete (9,42 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (2.737 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Wermelskirchen bei rund 4,1 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 24,2 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner34.375
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,0 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+3,8 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+4,2 %
Ø Bruttomietrendite (Region)4,1 %
Wanderungssaldo+5,9 je 1.000 EW
Leerstandsquote3,2 %
Arbeitslosenquote5,6 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,5 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-10,8 %
Neubaurate2,9 je 1.000 EW
Lage-Score48/100
Lage-KlasseC

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,2 %. Der positive Wanderungssaldo (5,9 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 10,8 % aus. Im Lage-Rating erreicht Wermelskirchen die Klasse C (Score 48/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,1 %.

Weitere Städte in Nordrhein-Westfalen

Demografie Wermelskirchen

Mit etwa 34.375 Einwohnern zählt Wermelskirchen in Nordrhein-Westfalen zu den Mittelstädten des Landes. Bei nahezu unveränderter Bevölkerung bewegt sich die Nachfrage auf einem gleichbleibenden Niveau.

Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Wermelskirchen

Wie hoch sind die Kaufpreise in Wermelskirchen 2026?

Der durchschnittliche Kaufpreis in Wermelskirchen (PLZ 42929) beträgt 2.737 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 1.953 €/m², im Premium-Segment bei 3.432 €/m².

Wie haben sich die Kaufpreise in Wermelskirchen entwickelt?

Die Kaufpreise in Wermelskirchen sind seit 2022 um +14,2% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Wie liegt Wermelskirchen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Wermelskirchen liegt mit 2.737 €/m² ca. 12,0 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht unter dem Durchschnitt und bietet ein günstiges Preisniveau.

Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Wermelskirchen?

Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.

Wie unterscheiden sich die Preise in Wermelskirchen nach Wohnungsgröße?

Die Kaufpreise in Wermelskirchen variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.029 €/m², 41–60 m²: 2.725 €/m², 61–90 m²: 2.616 €/m², ab 91 m²: 2.798 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Wermelskirchen?

Wie stark das Baujahr die Kaufpreise in Wermelskirchen prägt, zeigt die Staffelung: Baujahr bis 1969: 2.485 €/m², Baujahr 1970–1999: 2.603 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.285 €/m², Baujahr nach 2015: 3.925 €/m². Ältere Bestände sind tendenziell günstiger, während Objekte nach 2015 dank aktueller Energiestandards und Ausstattung die höchsten Werte erreichen.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wermelskirchen?

Wermelskirchen zählt aktuell rund 34.375 Einwohner. Die Bevölkerung bleibt mit rund 0 % Veränderung pro Jahr nahezu konstant. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Welche Rendite kann ich in Wermelskirchen erwarten?

Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Wermelskirchen bei ca. 4,1% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Wermelskirchen?

Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,0%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Wermelskirchen?

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Wermelskirchen bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Wermelskirchen?

Der Kaufpreisfaktor in Wermelskirchen liegt bei ca. 24,2x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 9,42 €/m², der Kaufpreis bei 2.737 €/m².

Methodik

Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.

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