Kaufpreise Kaarst 2026
Kaarst (PLZ 41564) im Marktcheck 2026: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 3.191 €/m². Damit ist Kaarst rund 23,0 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 2.595 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.
In Kaarst (41564), im Rhein-Kreis Neuss, zeigt sich das Kaufpreisniveau klar investorentauglich: Der Kaufmittelpreis liegt 2026 bei 3.191 €/m², während „einfach“ bei 2.400 €/m² und „gut“ bei 4.190 €/m² angesetzt wird. Damit liegt Kaarst im Vergleich zum Bundesland um 23,0 % höher, was auf eine spürbare Nachfrageprämie im Standort hindeutet. Für das Investment ist zudem der Bevölkerungsrahmen relevant: 43.295 Einwohner wachsen zwar langsam, mit +0,48 % pro Jahr, während Singlehaushalte (37,3 %) und eine Akademikerquote von 15,9 % die Mietnachfrage in vielen Wohnungssegmenten stützen. Die Leerstandsquote beträgt 2,6 %, was das Risiko laufender Vermietungseffekte im Kern begrenzt.
Die Preisentwicklung wirkt dagegen dämpfend auf den Einstieg: Zwischen 2022 und 2026 sinken die Kaufpreise um -5,3 %. Gleichzeitig bleibt die Renditekennzahl stabil interpretierbar, denn die Bruttomietrendite liegt bei 4,5 %, während der Kaufpreisfaktor bei 22,2 liegt. Für Investoren ist der Multiplikator ein wichtiger Abgleich zwischen Kaufpreisniveau und Ertragskraft; zusammen mit der Mietrendite zeigt sich, dass der Markt zwar teurer als das Bundesland ist, aber die laufende Ertragsseite nicht „wegbricht“. Der Eigentümeranteil von 47,4 % kann zudem auf eine insgesamt wohnungswirtschaftlich solide Basis hindeuten, ohne dass kurzfristige Preisabschläge automatisch in höhere Risiken umschlagen müssten.
Entscheidend für die Investitionslogik ist die Break-even-Perspektive: Der Break-even Kauf vs Miete liegt bei 18,5 Jahren. Das bedeutet, dass sich die Kaufentscheidung aus Rendite- und Kostenlogik erst nach Ablauf dieser Zeitspanne gegenüber einer Mietalternative rechnet, wobei die Bruttomietrendite (4,5 %) als zentrale Vergleichsgröße dient. In der Einordnung fällt auf, dass trotz fallender Kaufpreise der Kaufpreisfaktor mit 22,2 nicht „aus dem Rahmen“ gerät und damit die Marktmechanik plausibel bleibt. Als Fazit für Kaarst gilt: Investoren erhalten eine Mischung aus hoher Standortprämie (+23,0 % ggü. Bundesland), moderatem Leerstandsrisiko (2,6 %) und gleichzeitig aktuell eingepreisten Preisrückgängen (-5,3 %), was besonders in der Segmentwahl zwischen 2.400 €/m² und 4.190 €/m² steuerbare Renditechancen eröffnet.
Kennzahlen Kaarst 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 3.191 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −5,3 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 22,2x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,5 % |
Kaarst im Vergleich
Kaarst ist mit 3.191 €/m² rund 23,0 % teurer als der Nordrhein-Westfalen-Median von 2.595 €/m².
| Stadt in Nordrhein-Westfalen | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Aachen (52062) | 3.185 €/m² |
| Gütersloh (33332) | 3.201 €/m² |
| Haltern am See (45721) | 3.179 €/m² |
| Paderborn (33098) | 3.227 €/m² |
| Ratingen (40878) | 3.123 €/m² |
Preisentwicklung Kaarst
Die Kaufpreise in Kaarst sind seit 2022 um 5,3 % gesunken (Stand 2026). Die Preiskorrektur bietet aktuell günstigere Einstiegschancen.
Kaufpreise Kaarst nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 3.621 €/m² |
| 41–60 m² | 3.191 €/m² |
| 61–90 m² | 3.169 €/m² |
| ab 91 m² | 3.389 €/m² |
Kaufpreise Kaarst nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 2.956 €/m² |
| 1970–1999 | 3.160 €/m² |
| 2000–2015 | 3.987 €/m² |
| nach 2015 | 4.699 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Kaarst
Kaufpreis (3.191 €/m²) und Kaltmiete (12,00 €/m²) in Kaarst ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 4,5 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 22,2 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 43.295 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,5 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +6,4 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -1,3 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,5 % |
| Wanderungssaldo | +7,2 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 2,6 % |
| Arbeitslosenquote | 5,6 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,3 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -6,7 % |
| Neubaurate | 2,0 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 66/100 |
| Lage-Klasse | B |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 2,6 %. Der positive Wanderungssaldo (7,2 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 6,7 % aus. Im Lage-Rating erreicht Kaarst die Klasse B (Score 66/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,5 %.
Weitere Städte in Nordrhein-Westfalen
Demografie Kaarst
Rund 43.295 Menschen leben in der Mittelstadt Kaarst (Nordrhein-Westfalen). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Kaarst
Wie hoch sind die Kaufpreise in Kaarst 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Kaarst (PLZ 41564) beträgt 3.191 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 2.400 €/m², im Premium-Segment bei 4.190 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Kaarst entwickelt?
Die Kaufpreise in Kaarst sind seit 2022 um -5,3% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.
Wie liegt Kaarst im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Kaarst liegt mit 3.191 €/m² ca. 2,6 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Kaarst?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Preise in Kaarst nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Kaarst variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.621 €/m², 41–60 m²: 3.191 €/m², 61–90 m²: 3.169 €/m², ab 91 m²: 3.389 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Kaarst?
In Kaarst macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 2.956 €/m², Baujahr 1970–1999: 3.160 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.987 €/m², Baujahr nach 2015: 4.699 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Kaarst?
Kaarst zählt aktuell rund 43.295 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,5%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Kaarst erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Kaarst bei ca. 4,5% p.a. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt und macht den Standort für Kapitalanleger interessant.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Kaarst?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Kaarst aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,5%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Kaarst?
In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Kaarst bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Kaarst?
Der Kaufpreisfaktor in Kaarst liegt bei ca. 22,2x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 12,00 €/m², der Kaufpreis bei 3.191 €/m².
Methodik
Die Kaufpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Preise abweichen.
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