Kaufpreise Wiesbaden 2026
Wiesbaden im Marktcheck 2026: Der stadtweite Median der PLZ-Werte liegt bei 4.065 €/m². Damit ist Wiesbaden rund 18,5 % teurer als der Hessen-Median von 3.430 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.
Für das PLZ-Gebiet 65183 in Wiesbaden beträgt der mittlere Kaufpreis 4.156 €/m² im Datenjahr 2026. Dieser Wert beschreibt das einzelne PLZ-Gebiet. Ein zusätzlich ausgewiesener Stadtmedian fasst mehrere PLZ-Gebiete zusammen und kann davon abweichen.
Im selben Datenjahr liegt der Kaufpreis im einfachen Segment bei 3.542 €/m² und im guten Segment bei 5.170 €/m². Die Segmente beschreiben unterschiedliche Wohnqualitäten; für eine einzelne Wohnung sind zusätzlich Lage, Zustand, Baujahr und Wohnfläche maßgeblich.
Zwischen 2022 und 2026 hat sich der mittlere Kaufpreis im PLZ-Gebiet 65183 von 4.786 auf 4.156 €/m² verändert. Das entspricht -13,2 % über den gesamten Zeitraum. Die Entwicklung ist keine Prognose für künftige Preise.
Kennzahlen Wiesbaden 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis (Stadt) | 4.065 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −13,2 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 25,6x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 3,9 % |
Stadtwert = Median über 4 PLZ-Gebiete.
Kaufpreise nach PLZ-Gebieten in Wiesbaden
| PLZ | Gebiet | Ø Kaufpreis | Abw. vs. Stadtschnitt |
|---|---|---|---|
| 65191 | PLZ 65191 | 4.502 €/m² | +10,7 % |
| 65205 | Erbenheim | 3.971 €/m² | -2,3 % |
| 65207 | Naurod | 3.974 €/m² | -2,2 % |
Am günstigsten ist das Gebiet Erbenheim mit 3.971 €/m², am teuersten PLZ 65191 mit 4.502 €/m² – eine Spanne von 13,4 %.
Wiesbaden im Vergleich
Wiesbaden ist mit 4.065 €/m² rund 18,5 % teurer als der Hessen-Median von 3.430 €/m².
| Stadt in Hessen | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Gießen (35394) | 4.055 €/m² |
| Bad Nauheim (61231) | 4.080 €/m² |
| Offenbach (63065) | 4.039 €/m² |
| Neu-Isenburg (63263) | 3.890 €/m² |
| Darmstadt (64283) | 4.273 €/m² |
Preisentwicklung Wiesbaden
Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Kaufpreise in Wiesbaden um 13,2 % reduziert. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Gelegenheiten für langfristige Investoren.
Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 65183.
Kaufpreise Wiesbaden nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 4.106 €/m² |
| 1970–1999 | 4.011 €/m² |
| 2000–2015 | 4.886 €/m² |
| nach 2015 | 5.465 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 65183.
Kaufpreise Wiesbaden nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 4.562 €/m² |
| 41–60 m² | 4.196 €/m² |
| 61–90 m² | 4.025 €/m² |
| ab 91 m² | 4.301 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 65183.
Rendite & Kauf-vs-Miete in Wiesbaden
Setzt man die Kaltmiete (13,25 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (4.065 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Wiesbaden bei rund 3,9 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 25,6 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 288.850 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,3 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,9 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -1,4 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 3,9 % |
| Wanderungssaldo | +5,0 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 3,3 % |
| Arbeitslosenquote | 8,0 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | +0,7 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -3,8 % |
| Neubaurate | 5,3 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 80/100 |
| Lage-Klasse | A |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,3 %. Der positive Wanderungssaldo (5,0 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,0 % und ist zuletzt gestiegen. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 3,8 % aus. Im Lage-Rating erreicht Wiesbaden die Klasse A (Score 80/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,9 %.
Weitere Städte in Hessen
Demografie Wiesbaden
Mit etwa 288.850 Einwohnern zählt Wiesbaden in Hessen zu den Städten des Landes. Bei nahezu unveränderter Bevölkerung bewegt sich die Nachfrage auf einem gleichbleibenden Niveau.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Wiesbaden
Wie hoch sind die Kaufpreise in Wiesbaden 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Wiesbaden (PLZ 65183) beträgt 4.065 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 3.542 €/m², im Premium-Segment bei 5.170 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Wiesbaden entwickelt?
Die Kaufpreise in Wiesbaden sind seit 2022 um -13,2% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.
Wie liegt Wiesbaden im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Wiesbaden liegt mit 4.065 €/m² ca. 30,6 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Wiesbaden?
Wir werten fortlaufend über 250.000 Immobilienangebote aus und gleichen sie mit offiziellen Statistiken ab: Statistisches Bundesamt, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie Zensus 2022. Durch die regelmäßige Aktualisierung spiegeln die Zahlen jüngste Entwicklungen wider.
Wie unterscheiden sich die Preise in Wiesbaden nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Wiesbaden variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 4.562 €/m², 41–60 m²: 4.196 €/m², 61–90 m²: 4.025 €/m², ab 91 m²: 4.301 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Wiesbaden?
In Wiesbaden macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 4.106 €/m², Baujahr 1970–1999: 4.011 €/m², Baujahr 2000–2015: 4.886 €/m², Baujahr nach 2015: 5.465 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wiesbaden?
Wiesbaden zählt aktuell rund 288.850 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,3%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Wiesbaden erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Wiesbaden bei ca. 3,9% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Wiesbaden?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Wiesbaden aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,3%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Wiesbaden?
In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Wiesbaden bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Wiesbaden?
Der Kaufpreisfaktor in Wiesbaden liegt bei ca. 25,6x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 13,25 €/m², der Kaufpreis bei 4.065 €/m².
Methodik
Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.
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