Kaufpreise Rastatt 2026

Was kostet Wohneigentum in Rastatt (PLZ 76437)? Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 2.969 €/m². Damit ist Rastatt rund 15,7 % günstiger als der Baden-Württemberg-Median von 3.524 €/m².

In Rastatt (76437) liegt das Kaufpreisniveau im Jahr 2026 bei 2.969 €/m² für den Mittelwert, während „einfach“ bei 2.516 €/m² und „gut“ bei 3.763 €/m² liegt. Gegenüber Baden-Württemberg ist der Kaufpreis hier um 15,9 % günstiger, was für Investoren einen klaren Preishebel bedeutet, insbesondere wenn die Leerstandsquote mit 4,6 % im Rahmen bleibt. Mit 50.741 Einwohnern und einem Bevölkerungstrend von 0,90 % pro Jahr liefert der Markt einen stabilen Nachfragehintergrund, auch wenn sich die Dynamik nicht überhitzt. Für die Kaufentscheidung ist zudem die Eigentumsquote von 56,6 % relevant, weil sie oft auf eine grundlegende Wohnraumnachfrage und Suchaktivität im Bestand hindeutet.

Für die Investmentrechnung ist die Entwicklung ebenso entscheidend: Die Kaufpreise sind von 2022 bis 2026 um -18,3 % fallend, während die Bruttomietrendite bei 4,7 % liegt. Das setzt einen Bewertungsrahmen, in dem sinkende Kaufpreise die Renditeaussichten stützen können, sofern die Mieten nicht parallel stark nachgeben. Der Kaufpreisfaktor (Multiplikator) beträgt 21,2, was zeigt, wie stark der Kaufpreis im Verhältnis zum Jahresmietertrag kapitalisiert wird. Aus Investorensicht erhöht ein moderater Renditewert bei gleichzeitig rückläufigen Preisen die Chancen, Einstiegspreise besser zu timen und den Wertbeitrag nach Kauf mitzusteuern.

Der Break-even zwischen Kauf und Miete liegt bei 17,8 Jahren, womit sich die Investitionslogik für lange Haltedauern konkretisieren lässt. Unter Berücksichtigung des Einkommens (Index/Landkreis) von 46.394 ist die Fähigkeit zur Miet- und Kaufkraft ein wichtiger Stützpfeiler, besonders in einem Segmentmix, der durch 40,0 % Singlehaushalte geprägt sein kann. Eine Akademikerquote von 13,1 % wirkt zusätzlich selektiv auf die Nachfrage nach bestimmten Wohnstandards, was die Vermietbarkeit differenziert. Insgesamt ordnet Rastatt die Rendite von 4,7 % im Kontext von -18,3 % Preisrückgang und einem Kaufpreisfaktor von 21,2 ein, sodass das Chance-Risiko-Profil vor allem über den günstigen Kaufpreisvorsprung und den kalkulierten Break-even getrieben wird.

Kennzahlen Rastatt 2026

KennzahlWert
Ø Kaufpreis2.969 €/m²
Trend 2022–2026−18,3 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator21,2x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)4,7 %

Rastatt im Vergleich

Rastatt ist mit 2.969 €/m² rund 15,7 % günstiger als der Baden-Württemberg-Median von 3.524 €/m².

Stadt in Baden-WürttembergØ Kaufpreis
Sinsheim (74889)2.964 €/m²
Kehl (77694)2.979 €/m²
Pforzheim (75175)2.991 €/m²
Balingen (72336)3.027 €/m²
Singen (78224)3.057 €/m²

Preisentwicklung Rastatt

Die Kaufpreise in Rastatt sind seit 2022 um 18,3 % gesunken (Stand 2026). Die deutliche Korrektur schafft attraktive Gelegenheiten für langfristige Investoren.

Kaufpreise Rastatt nach Baujahr

BaujahrØ Kaufpreis (€/m²)
bis 19692.921 €/m²
1970–19992.918 €/m²
2000–20153.510 €/m²
nach 20154.212 €/m²

Kaufpreise Rastatt nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Kaufpreis (€/m²)
bis 40 m²3.434 €/m²
41–60 m²3.170 €/m²
61–90 m²3.068 €/m²
ab 91 m²2.940 €/m²

Rendite & Kauf-vs-Miete in Rastatt

Bei einer Kaltmiete von 11,69 €/m² und einem Kaufpreis von 2.969 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 4,7 % pro Jahr. Rein rechnerisch (ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung) summieren sich die Kaltmieten nach etwa 21,2 Jahren auf den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner50.741
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,9 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+4,4 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-0,7 %
Ø Bruttomietrendite (Region)4,7 %
Wanderungssaldo+9,3 je 1.000 EW
Leerstandsquote4,6 %
Arbeitslosenquote3,8 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,0 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-4,4 %
Neubaurate2,3 je 1.000 EW
Lage-Score69/100
Lage-KlasseB

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 4,6 %. Der positive Wanderungssaldo (9,3 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 4,4 % aus. Im Lage-Rating erreicht Rastatt die Klasse B (Score 69/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,7 %.

Weitere Städte in Baden-Württemberg

Demografie Rastatt

Rastatt ist eine Mittelstadt mit rund 50.741 Einwohnern in Baden-Württemberg. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Rastatt

Wie hoch sind die Kaufpreise in Rastatt 2026?

Der durchschnittliche Kaufpreis in Rastatt (PLZ 76437) beträgt 2.969 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 2.516 €/m², im Premium-Segment bei 3.763 €/m².

Wie haben sich die Kaufpreise in Rastatt entwickelt?

Die Kaufpreise in Rastatt sind seit 2022 um -18,3% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.

Wie liegt Rastatt im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Rastatt liegt mit 2.969 €/m² ca. 4,6 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht unter dem Durchschnitt und bietet ein günstiges Preisniveau.

Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Rastatt?

Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.

Wie unterscheiden sich die Preise in Rastatt nach Wohnungsgröße?

Die Kaufpreise in Rastatt variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.434 €/m², 41–60 m²: 3.170 €/m², 61–90 m²: 3.068 €/m², ab 91 m²: 2.940 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Rastatt?

In Rastatt macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 2.921 €/m², Baujahr 1970–1999: 2.918 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.510 €/m², Baujahr nach 2015: 4.212 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rastatt?

Rastatt zählt aktuell rund 50.741 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,9%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Welche Rendite kann ich in Rastatt erwarten?

Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Rastatt bei ca. 4,7% p.a. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt und macht den Standort für Kapitalanleger interessant.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Rastatt?

Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Rastatt aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,9%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Rastatt?

In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Rastatt bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Rastatt?

Der Kaufpreisfaktor in Rastatt liegt bei ca. 21,2x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 11,69 €/m², der Kaufpreis bei 2.969 €/m².

Methodik

Die Kaufpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Preise abweichen.

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