Kaufpreise Tübingen 2026
Tübingen (PLZ 72070) im Marktcheck 2026: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 4.831 €/m². Damit ist Tübingen rund 37,1 % teurer als der Baden-Württemberg-Median von 3.524 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.
In Tübingen (PLZ 72070, Baden-Württemberg; Landkreis Tübingen) spiegelt das Kaufpreisniveau eine stabile Nachfrage wider: Die Einwohnerzahl liegt bei 92.322, während der Bevölkerungstrend bei 0,75 % pro Jahr bleibt. Für Investoren ist zudem die Haushaltsstruktur relevant, da Singlehaushalte mit 48,5 % häufig eine kaufnahe Nachfrage nach kleineren Wohnungsgrößen erzeugen. Die Eigentumsquote beträgt ebenfalls 48,5 %, was auf eine vergleichsweise hohe Investitions- und Haltebereitschaft im lokalen Markt hinweist.
Bei den Segmentpreisen liegt das mittlere Kaufniveau 2026 bei 4.910 €/m², während „einfach“ bei 4.058 €/m² und „gut“ bei 6.015 €/m² liegt. Gegenüber dem Bundesland sind die Preise um 39,0 % höher, was in der Kaufentscheidung eine erhöhte Einstiegshürde bedeutet. Die Kaufentwicklung fällt mit +2,0 % steigend (2022–2026) moderat aus, unterstützt aber die These eines langsamen Wertezuwachses statt eines sprunghaften Zyklus. Für den Marktkontext sind Leerstand und Kaufkraft wichtig: Die Leerstandsquote liegt bei 3,6 %, und das Einkommen (Index/Landkreis) bei 42.552.
Finanzierungs- und Renditekennzahlen unterstreichen das Investmentprofil: Der Kaufpreisfaktor beträgt 25,6, während die Bruttomietrendite bei 3,9 % liegt. Der Break-even Kauf vs Miete liegt bei 20,9 Jahren, sodass sich das Investment rechnerisch über diesen Zeitraum an das Mietmodell annähert. Unter Einordnung der Rendite ist damit entscheidend, dass der Ertrag derzeit primär über Wertstabilität und Mietstrom getragen wird; für Anleger heißt das, Preisniveauschwankungen müssen kalkulatorisch mitbedacht werden, insbesondere bei einem relativ konstanten demografischen Rückenwind durch 0,75 % Wachstum pro Jahr.
Kennzahlen Tübingen 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis (Stadt) | 4.831 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +2,0 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 25,0x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,0 % |
Stadtwert = Median über 4 PLZ-Gebiete.
Kaufpreise nach PLZ-Gebieten in Tübingen
| PLZ | Gebiet | Ø Kaufpreis | Abw. vs. Stadtschnitt |
|---|---|---|---|
| 72072 | Derendingen | 4.751 €/m² | -1,6 % |
| 72074 | Lustnau | 5.042 €/m² | +4,4 % |
| 72076 | Waldhäuser-Ost | 4.561 €/m² | -5,6 % |
Am günstigsten ist das Gebiet Waldhäuser-Ost mit 4.561 €/m², am teuersten Lustnau mit 5.042 €/m² – eine Spanne von 10,5 %.
Tübingen im Vergleich
Tübingen ist mit 4.831 €/m² rund 37,1 % teurer als der Baden-Württemberg-Median von 3.524 €/m².
| Stadt in Baden-Württemberg | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Leinfelden-Echterdingen (70771) | 4.413 €/m² |
| Stuttgart (70173) | 4.409 €/m² |
| Radolfzell am Bodensee (78315) | 4.328 €/m² |
| Freiburg im Breisgau (79098) | 5.358 €/m² |
| Konstanz (78462) | 5.404 €/m² |
Preisentwicklung Tübingen
Die Kaufpreise in Tübingen sind seit 2022 um 2,0 % gestiegen (Stand 2026). Die Entwicklung zeigt einen stabilen Markt mit moderatem Wachstum.
Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 72070.
Kaufpreise Tübingen nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 5.604 €/m² |
| 41–60 m² | 4.957 €/m² |
| 61–90 m² | 4.840 €/m² |
| ab 91 m² | 4.724 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 72070.
Kaufpreise Tübingen nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 4.715 €/m² |
| 1970–1999 | 4.779 €/m² |
| 2000–2015 | 5.619 €/m² |
| nach 2015 | 6.598 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 72070.
Rendite & Kauf-vs-Miete in Tübingen
Kaufpreis (4.831 €/m²) und Kaltmiete (16,11 €/m²) in Tübingen ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 4,0 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 25,0 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 92.322 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,8 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +5,0 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -0,5 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,0 % |
| Wanderungssaldo | +5,0 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 3,6 % |
| Arbeitslosenquote | 3,2 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,1 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -2,9 % |
| Neubaurate | 4,1 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 90/100 |
| Lage-Klasse | A |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,6 %. Der positive Wanderungssaldo (5,0 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,2 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 2,9 % aus. Im Lage-Rating erreicht Tübingen die Klasse A (Score 90/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,0 %.
Weitere Städte in Baden-Württemberg
Demografie Tübingen
Mit etwa 92.322 Einwohnern zählt Tübingen in Baden-Württemberg zu den Mittelstädten des Landes. Bei nahezu unveränderter Bevölkerung bewegt sich die Nachfrage auf einem gleichbleibenden Niveau.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Tübingen
Wie hoch sind die Kaufpreise in Tübingen 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Tübingen (PLZ 72070) beträgt 4.831 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 4.058 €/m², im Premium-Segment bei 6.015 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Tübingen entwickelt?
Die Kaufpreise in Tübingen sind seit 2022 um +2,0% gestiegen. Der moderate Anstieg zeigt einen stabilen Markt mit kontinuierlicher Entwicklung.
Wie liegt Tübingen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Tübingen liegt mit 4.831 €/m² ca. 55,2 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Tübingen?
Wir werten fortlaufend über 250.000 Immobilienangebote aus und gleichen sie mit offiziellen Statistiken ab: Statistisches Bundesamt, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie Zensus 2022. Durch die regelmäßige Aktualisierung spiegeln die Zahlen jüngste Entwicklungen wider.
Wie unterscheiden sich die Preise in Tübingen nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Tübingen variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 5.604 €/m², 41–60 m²: 4.957 €/m², 61–90 m²: 4.840 €/m², ab 91 m²: 4.724 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Tübingen?
In Tübingen macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 4.715 €/m², Baujahr 1970–1999: 4.779 €/m², Baujahr 2000–2015: 5.619 €/m², Baujahr nach 2015: 6.598 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Tübingen?
Tübingen zählt aktuell rund 92.322 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,8%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Tübingen erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Tübingen bei ca. 4,0% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Tübingen?
Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,8%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Tübingen?
In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Tübingen bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Tübingen?
Der Kaufpreisfaktor in Tübingen liegt bei ca. 25,0x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 16,11 €/m², der Kaufpreis bei 4.831 €/m².
Methodik
Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.
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