Kaufpreise Friedrichshafen 2026

Wer in Friedrichshafen (PLZ 88045) kaufen möchte, braucht belastbare Marktdaten. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 4.067 €/m². Damit ist Friedrichshafen rund 15,4 % teurer als der Baden-Württemberg-Median von 3.524 €/m².

In Friedrichshafen (88045) liegt das mittlere Kaufpreisniveau 2026 bei 4.067 €/m², während die „einfach“-Segmente bei 3.207 €/m² und „gut“-Lagen bei 5.195 €/m² beginnen. Für Investoren ist damit relevant, wie stark die Preisniveaus innerhalb des Stadtmarkts streuen: Der Sprung von einfach zu gut entspricht +61,9 gegenüber 3.207 €/m² und erhöht die Anforderung an die Mietertragsannahmen. Der Stadtkontext wird zudem durch 62.796 Einwohner und einen Bevölkerungsanstieg von 0,95 % pro Jahr gestützt, was die Nachfrage zwar stabilisiert, aber nicht automatisch die Kaufpreise stabil hält. Die Leerstandsquote liegt bei 3,9 %, sodass das Vermietungsrisiko im Vergleich zu stärker angespannten Märkten gedämpft sein kann.

Gegenüber dem Bundesland ist Friedrichshafen mit 15,1 % teurer, gleichzeitig zeigt die Kaufpreisentwicklung von -14,3 % (2022–2026) eine spürbare Abkühlung. Diese Kombination wirkt wie ein Lage-Filter: Wer kauft, profitiert potenziell von der gefallenen Dynamik, zahlt aber weiterhin einen Premiumaufschlag gegenüber Baden-Württemberg. Die Marktstruktur ist investorenrelevant, weil 43,4 % Singlehaushalte und eine Akademikerquote von 24,1 % tendenziell nachgefragte Mikrolagen mit planbarer Vermietbarkeit unterstützen können. Mit einer Eigentumsquote von 49,5 % bleibt der Markt zugleich breiter als reine Anlegernachfrage, was die Liquidität im Bestand typischerweise stützt.

Für die Renditebetrachtung nennt Friedrichshafen einen Kaufpreisfaktor von 23,0 sowie eine Bruttomietrendite von 4,4 %. Der Break-even zwischen Kauf und Miete liegt bei 19,1 Jahren, wodurch sich die Investment-Logik klar nach der Haltedauer ausrichtet: Unterhalb dieser Spanne dominiert rechnerisch die Miete, oberhalb kann der Kauf stärker tragen. Ein weiterer Entscheidungsanker ist der Einkommen-Index mit 48.750 (Landkreis), der die Zahlungsfähigkeit der Nachfrage begrenzt gut einordnet und damit die Renditequalität stabilisieren kann. In Summe verweist die niedrige Leerstandsquote von 3,9 % auf ein tragfähiges Mietumfeld, während die -14,3 % Kaufpreisbewegung das Chance-Risiko-Profil für Investoren zum Kaufzeitpunkt verändert.

Kennzahlen Friedrichshafen 2026

KennzahlWert
Ø Kaufpreis4.067 €/m²
Trend 2022–2026−14,3 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator23,0x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)4,4 %

Friedrichshafen im Vergleich

Friedrichshafen ist mit 4.067 €/m² rund 15,4 % teurer als der Baden-Württemberg-Median von 3.524 €/m².

Stadt in Baden-WürttembergØ Kaufpreis
Ulm (89073)4.039 €/m²
Weinheim (69469)4.029 €/m²
Ravensburg (88214)4.119 €/m²
Böblingen (71032)4.001 €/m²
Sindelfingen (71063)3.972 €/m²

Preisentwicklung Friedrichshafen

Friedrichshafen verzeichnet seit 2022 eine Preisänderung von −14,3 % bei den Kaufpreisen (Stand 2026). Die deutliche Korrektur schafft attraktive Gelegenheiten für langfristige Investoren.

Kaufpreise Friedrichshafen nach Baujahr

BaujahrØ Kaufpreis (€/m²)
bis 19693.914 €/m²
1970–19993.965 €/m²
2000–20154.677 €/m²
nach 20155.706 €/m²

Kaufpreise Friedrichshafen nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Kaufpreis (€/m²)
bis 40 m²4.477 €/m²
41–60 m²3.958 €/m²
61–90 m²4.021 €/m²
ab 91 m²4.100 €/m²

Rendite & Kauf-vs-Miete in Friedrichshafen

Setzt man die Kaltmiete (14,75 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (4.067 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Friedrichshafen bei rund 4,4 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 23,0 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner62.796
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,9 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+4,4 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-3,2 %
Ø Bruttomietrendite (Region)4,4 %
Wanderungssaldo+9,2 je 1.000 EW
Leerstandsquote3,9 %
Arbeitslosenquote3,2 %
Änderung Arbeitslosenquote+0,1 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-0,2 %
Neubaurate4,1 je 1.000 EW
Lage-Score87/100
Lage-KlasseA

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,9 %. Der positive Wanderungssaldo (9,2 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,2 % und ist zuletzt gestiegen. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 0,2 % aus. Im Lage-Rating erreicht Friedrichshafen die Klasse A (Score 87/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,4 %.

Weitere Städte in Baden-Württemberg

Demografie Friedrichshafen

Rund 62.796 Menschen leben in der Mittelstadt Friedrichshafen (Baden-Württemberg). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.

Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Friedrichshafen

Wie hoch sind die Kaufpreise in Friedrichshafen 2026?

Der durchschnittliche Kaufpreis in Friedrichshafen (PLZ 88045) beträgt 4.067 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 3.207 €/m², im Premium-Segment bei 5.195 €/m².

Wie haben sich die Kaufpreise in Friedrichshafen entwickelt?

Die Kaufpreise in Friedrichshafen sind seit 2022 um -14,3% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.

Wie liegt Friedrichshafen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Friedrichshafen liegt mit 4.067 €/m² ca. 30,7 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.

Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Friedrichshafen?

Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.

Wie unterscheiden sich die Preise in Friedrichshafen nach Wohnungsgröße?

Die Kaufpreise in Friedrichshafen variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 4.477 €/m², 41–60 m²: 3.958 €/m², 61–90 m²: 4.021 €/m², ab 91 m²: 4.100 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Friedrichshafen?

In Friedrichshafen macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 3.914 €/m², Baujahr 1970–1999: 3.965 €/m², Baujahr 2000–2015: 4.677 €/m², Baujahr nach 2015: 5.706 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Friedrichshafen?

Friedrichshafen zählt aktuell rund 62.796 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,9%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Welche Rendite kann ich in Friedrichshafen erwarten?

Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Friedrichshafen bei ca. 4,4% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Friedrichshafen?

Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Friedrichshafen aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,9%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Friedrichshafen?

In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Friedrichshafen bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Friedrichshafen?

Der Kaufpreisfaktor in Friedrichshafen liegt bei ca. 23,0x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 14,75 €/m², der Kaufpreis bei 4.067 €/m².

Methodik

Die Kaufpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Preise abweichen.

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