Kaufpreise Speyer 2026

Wer in Speyer (PLZ 67346) kaufen möchte, braucht belastbare Marktdaten. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 3.576 €/m². Damit ist Speyer rund 19,2 % teurer als der Rheinland-Pfalz-Median von 3.001 €/m².

In Speyer (67346, kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz) liegt das Kaufpreisniveau 2026 bei 3.576 €/m² für das mittlere Segment, während „einfach“ bei 2.784 €/m² und „gut“ bei 4.675 €/m² liegt. Gegenüber dem Bundesland ist Speyer damit um 18,9 % teurer, was Investoren vor allem bei der Rendite-Mathematik berücksichtigen müssen. Mit 49.564 Einwohnern und einem Bevölkerungstrend von 0,17 %/Jahr bleibt der Nachfragehebel moderat, zugleich stützen Singlehaushalte (46,2 %) und die Eigentumsquote (40,8 %) den Wohnimmobilienmarkt als Investitionsbasis. Die Leerstandsquote von 3,6 % wirkt dabei als kurzfristiger Stabilitätsfaktor, reduziert aber nicht die Notwendigkeit, Objektqualität und Mietniveau sauber zu prüfen.

Die Kaufentwicklung signalisiert aktuell Gegenwind: Von 2022 bis 2026 fällt das Kaufpreisniveau um -11,2 %, was für Käufer eher Chancen im Einstieg schafft, für Bestandsinvestoren aber Bewertungsrisiken erhöht. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 24,4 und quantifiziert damit, wie stark der Kaufpreis relativ zu der erwartbaren Ertragskraft verankert ist. Für die Investmentrechnung ist die Bruttomietrendite von 4,1 % zentral, weil sie die laufende Ertragsseite im Verhältnis zum Kaufpreis beschreibt. In der Praxis bedeutet das: Bei sinkenden Kaufpreisen kann die Renditeannahme kurzfristig stabil bleiben, während der Faktor 24,4 die spätere Skalierung der Cashflows limitiert.

Der Break-even zwischen Kauf und Miete liegt bei 20,1 Jahren, wodurch sich die Vorteilhaftigkeit des Kaufs zeitlich einordnet. Für Investoren ist entscheidend, dass die Bruttorendite von 4,1 % nicht isoliert betrachtet wird: Der Kaufpreisrückgang von -11,2 % kann die Renditeerwartung stützen, während ein Kauf im überdurchschnittlich teuren Niveau von 18,9 % gegenüber Rheinland-Pfalz die Payback-Logik beeinflusst. Die Einkommenslage im Landkreis (Index 41.750) liefert als Kontext Hinweise auf die Mietzahlungsfähigkeit, während die Akademikerquote von 15,3 % eher als Signal für ein differenziertes Nachfragespektrum zu verstehen ist. Insgesamt ist Speyer für investitionsorientierte Käufer vor allem dann attraktiv, wenn das Objekt im „einfach“- bis „gut“-Spektrum passgenau eingepreist wird und die Haltezeit den Break-even von 20,1 Jahren realistisch trägt.

Kennzahlen Speyer 2026

KennzahlWert
Ø Kaufpreis3.576 €/m²
Trend 2022–2026−11,2 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator24,4x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)4,1 %

Speyer im Vergleich

Speyer ist mit 3.576 €/m² rund 19,2 % teurer als der Rheinland-Pfalz-Median von 3.001 €/m².

Stadt in Rheinland-PfalzØ Kaufpreis
Ingelheim am Rhein (55218)3.459 €/m²
Neustadt an der Weinstraße (67433)3.404 €/m²
Heidesheim am Rhein (55262)3.360 €/m²
Koblenz (56068)3.297 €/m²
Ranschbach (76829)3.192 €/m²

Preisentwicklung Speyer

Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Kaufpreise in Speyer um 11,2 % reduziert. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Gelegenheiten für langfristige Investoren.

Kaufpreise Speyer nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Kaufpreis (€/m²)
bis 40 m²3.977 €/m²
41–60 m²3.775 €/m²
61–90 m²3.512 €/m²
ab 91 m²3.630 €/m²

Kaufpreise Speyer nach Baujahr

BaujahrØ Kaufpreis (€/m²)
bis 19693.395 €/m²
1970–19993.407 €/m²
2000–20154.340 €/m²
nach 20155.286 €/m²

Rendite & Kauf-vs-Miete in Speyer

Bei einer Kaltmiete von 12,21 €/m² und einem Kaufpreis von 3.576 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 4,1 % pro Jahr. Rein rechnerisch (ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung) summieren sich die Kaltmieten nach etwa 24,4 Jahren auf den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner49.564
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,2 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+2,2 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-1,8 %
Ø Bruttomietrendite (Region)4,1 %
Wanderungssaldo+8,3 je 1.000 EW
Leerstandsquote3,6 %
Arbeitslosenquote5,7 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,9 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-1,0 %
Neubaurate2,8 je 1.000 EW
Lage-Score67/100
Lage-KlasseB

Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,6 %. Der positive Wanderungssaldo (8,3 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,7 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 1,0 % aus. Im Lage-Rating erreicht Speyer die Klasse B (Score 67/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,1 %.

Weitere Städte in Rheinland-Pfalz

Demografie Speyer

Speyer ist eine Mittelstadt mit rund 49.564 Einwohnern in Rheinland-Pfalz. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Speyer

Wie hoch sind die Kaufpreise in Speyer 2026?

Der durchschnittliche Kaufpreis in Speyer (PLZ 67346) beträgt 3.576 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 2.784 €/m², im Premium-Segment bei 4.675 €/m².

Wie haben sich die Kaufpreise in Speyer entwickelt?

Die Kaufpreise in Speyer sind seit 2022 um -11,2% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.

Wie liegt Speyer im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Speyer liegt mit 3.576 €/m² ca. 14,9 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.

Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Speyer?

Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.

Wie unterscheiden sich die Preise in Speyer nach Wohnungsgröße?

Die Kaufpreise in Speyer variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.977 €/m², 41–60 m²: 3.775 €/m², 61–90 m²: 3.512 €/m², ab 91 m²: 3.630 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Speyer?

Wie stark das Baujahr die Kaufpreise in Speyer prägt, zeigt die Staffelung: Baujahr bis 1969: 3.395 €/m², Baujahr 1970–1999: 3.407 €/m², Baujahr 2000–2015: 4.340 €/m², Baujahr nach 2015: 5.286 €/m². Ältere Bestände sind tendenziell günstiger, während Objekte nach 2015 dank aktueller Energiestandards und Ausstattung die höchsten Werte erreichen.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Speyer?

Speyer zählt aktuell rund 49.564 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,2%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Welche Rendite kann ich in Speyer erwarten?

Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Speyer bei ca. 4,1% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Speyer?

Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Speyer aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,2%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Speyer?

In Rheinland-Pfalz beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Speyer bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Speyer?

Der Kaufpreisfaktor in Speyer liegt bei ca. 24,4x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 12,21 €/m², der Kaufpreis bei 3.576 €/m².

Methodik

Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.

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