Kaufpreise Rodgau 2026
Für eine fundierte Entscheidung in Rodgau (PLZ 63110) zählen die Zahlen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 3.170 €/m². Damit ist Rodgau rund 7,6 % günstiger als der Hessen-Median von 3.430 €/m².
In Rodgau (PLZ 63110) liegt das Kaufpreisniveau im Offenbach-Umfeld bei 2.682 €/m² (Mittel, 2026). Damit ist Rodgau laut Datensatz 21,7 % günstiger als das Bundesland Hessen, was für Investoren vor allem im Vergleich zum regionalen Benchmark relevant ist. Die Stadt verzeichnet mit 45.277 Einwohnern einen moderaten Bevölkerungszuwachs von 0,76 % pro Jahr, während der Anteil der Singlehaushalte bei 39,4 % liegt und damit eine stabile Nachfragebasis für kleinere und mittlere Wohnungsgrößen schafft. Gleichzeitig bremst die Angebotsseite nicht übermäßig: Die Leerstandsquote beträgt 3,7 %, sodass Mieterträge grundsätzlich auf einem belastbaren Niveau geplant werden können.
Für das Kaufsegment zeigt Rodgau eine deutliche Spreizung: „einfach“ kostet 2.269 €/m², „mittel“ 2.682 €/m² und „gut“ 3.125 €/m². Die Kaufentwicklung ist jedoch klar negativ und fällt zwischen 2022 und 2026 um -13,8 %, was den aktuellen Einstiegspreis gegenüber der Vergangenheit begünstigt, zugleich aber Bewertungsrisiken signalisiert. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 19,3, was die Relation zwischen Kaufpreis und Mietniveau beschreibt und damit die Renditeperspektive direkt beeinflusst. Aus Investorensicht korrespondiert dies mit einer Bruttomietrendite von 5,2 %, die im Marktvergleich eine brauchbare Ausgangsbasis für Cashflow-Erwartungen bildet.
Der wichtigste Investment-Check erfolgt über den Break-even: In Rodgau liegt die Amortisation Kauf vs Miete bei 16,5 Jahren. Das bedeutet, dass sich der Kaufpreis bei einer Bruttorendite von 5,2 % relativ planbar im Zeitverlauf gegen die Mietalternative rechnen lässt, wobei Leerstand von 3,7 % und die Kaufspreisentwicklung (-13,8 % fallend) die tatsächliche Zielerreichung mitbestimmen. Für die Einordnung der Rendite ist zudem der Immobilienkontext entscheidend: Mit einer Eigentumsquote von 22,1 % und einer Akademikerquote von 21,1 % adressiert der Markt sowohl investitionsnahe Käufersegmente als auch einkommensseitig tragfähige Haushalte. Der Kaufpreis in Relation zum Landkreis-Einkommen (Index 47.122) wirkt dabei als Hintergrundgröße, um die Renditechancen realistisch zu bewerten.
Kennzahlen Rodgau 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 3.170 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −1,3 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 21,5x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,6 % |
Rodgau im Vergleich
Rodgau ist mit 3.170 €/m² rund 7,6 % günstiger als der Hessen-Median von 3.430 €/m².
| Stadt in Hessen | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Dietzenbach (63128) | 3.060 €/m² |
| Maintal (63477) | 3.027 €/m² |
| Limburg an der Lahn (65549) | 3.027 €/m² |
| Viernheim (68519) | 3.016 €/m² |
| Hanau (63450) | 3.325 €/m² |
Preisentwicklung Rodgau
Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Kaufpreise in Rodgau um 1,3 % reduziert. Die Preiskorrektur bietet aktuell günstigere Einstiegschancen.
Kaufpreise Rodgau nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 3.332 €/m² |
| 1970–1999 | 2.959 €/m² |
| 2000–2015 | 3.816 €/m² |
| nach 2015 | 4.207 €/m² |
Kaufpreise Rodgau nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 3.298 €/m² |
| 41–60 m² | 3.201 €/m² |
| 61–90 m² | 3.153 €/m² |
| ab 91 m² | 3.184 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Rodgau
Setzt man die Kaltmiete (12,28 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (3.170 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Rodgau bei rund 4,6 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 21,5 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 45.277 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,8 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,9 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -1,2 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,6 % |
| Wanderungssaldo | +8,0 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 3,3 % |
| Arbeitslosenquote | 4,8 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,5 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | +1,0 % |
| Neubaurate | 2,7 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 70/100 |
| Lage-Klasse | B |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,3 %. Der positive Wanderungssaldo (8,0 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,8 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Wachstum um rund 1,0 % aus. Im Lage-Rating erreicht Rodgau die Klasse B (Score 70/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,6 %.
Weitere Städte in Hessen
Demografie Rodgau
Rund 45.277 Menschen leben in der Mittelstadt Rodgau (Hessen). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Rodgau
Wie hoch sind die Kaufpreise in Rodgau 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Rodgau (PLZ 63110) beträgt 3.170 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 2.573 €/m², im Premium-Segment bei 3.902 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Rodgau entwickelt?
Die Kaufpreise in Rodgau sind seit 2022 um -1,3% gesunken. Die Preiskorrektur bietet Käufern aktuell günstige Einstiegsmöglichkeiten.
Wie liegt Rodgau im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Rodgau liegt mit 3.170 €/m² ca. 1,8 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Rodgau?
Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.
Wie unterscheiden sich die Preise in Rodgau nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Rodgau variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.298 €/m², 41–60 m²: 3.201 €/m², 61–90 m²: 3.153 €/m², ab 91 m²: 3.184 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Rodgau?
Wie stark das Baujahr die Kaufpreise in Rodgau prägt, zeigt die Staffelung: Baujahr bis 1969: 3.332 €/m², Baujahr 1970–1999: 2.959 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.816 €/m², Baujahr nach 2015: 4.207 €/m². Ältere Bestände sind tendenziell günstiger, während Objekte nach 2015 dank aktueller Energiestandards und Ausstattung die höchsten Werte erreichen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rodgau?
Rodgau zählt aktuell rund 45.277 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,8%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Rodgau erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Rodgau bei ca. 4,6% p.a. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt und macht den Standort für Kapitalanleger interessant.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Rodgau?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Rodgau aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,8%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Rodgau?
In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Rodgau bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Rodgau?
Der Kaufpreisfaktor in Rodgau liegt bei ca. 21,5x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 12,28 €/m², der Kaufpreis bei 3.170 €/m².
Methodik
Die Kaufpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Preise abweichen.
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