Kaufpreise Bad Homburg 2026
Was kostet Wohneigentum in Bad Homburg (PLZ 61348)? Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 4.382 €/m². Damit ist Bad Homburg rund 27,8 % teurer als der Hessen-Median von 3.430 €/m².
In Bad (61348), im Hochtaunuskreis in Hessen, liegt das Kaufpreisniveau im Einfamilien- und Eigentumssegment spürbar über dem regionalen Umfeld: Der mittlere Kaufpreis erreicht 4.382 €/m² (2026), während einfache Lagen bei 3.605 €/m² starten und gute Objekte bei 5.373 €/m² liegen. Das bedeutet für Investoren eine klare Segmentlogik zwischen Einstieg, Substanz und Lageprämie, gestützt durch rund 45,9 % Singlehaushalte sowie eine Akademikerquote von 33,6 %. Gleichzeitig bleibt die Wohnungsnachfrage durch den demografischen Kontext stabil, denn die Einwohnerzahl wächst um 0,41 % pro Jahr. Die Eigentumsquote liegt bei 49,9 %, was tendenziell die Kaufbereitschaft stärkt und die Zielgruppe für Eigentumsinvestments verbreitert.
Für die Renditebetrachtung ist die aktuelle Preisentwicklung entscheidend: Der Kaufpreis in Bad fällt im Zeitraum 2022 bis 2026 um -11,4 %, während die mittlere Kaufpreisspanne von 3.605 €/m² bis 5.373 €/m² weiterhin eine differenzierte Auswahl bietet. Im Vergleich zum Bundesland ist Bad mit 28,0 % teurer, was die Standortqualität belegt, aber den Einstiegspreis relativ höher hält. Die Leerstandsquote liegt bei 3,3 %, sodass das Vermietungsrisiko begrenzt erscheint und die Nachfrage in der Praxis tragfähig bleibt. Die Bruttomietrendite beträgt 4,3 %, womit sich das Objektgeschäft trotz Preisrückgang weiterhin als einkommensorientiertes Investment lesen lässt.
Auf Basis der Investmentkennzahlen zeigt sich die Balance zwischen Kaufpreis und Vermietbarkeit: Der Kaufpreisfaktor (Multiplikator) liegt bei 23,2, und der Break-even zwischen Kauf und Miete liegt bei 19,3 Jahren. Für Investoren heißt das, dass sich der Kauf gegenüber dem Mieten vor allem dann rechnet, wenn die künftige Mietertragsentwicklung nicht nur stabil bleibt, sondern die Vermietung auch kosten- und preiswirksam abgesichert werden kann. Mit einem Einkommen-Index von 54.211 im Landkreis bleibt die Zahlungsfähigkeit der Haushalte ein wichtiger Parameter für die Mietnachfrage. Insgesamt entsteht ein klares Bild: Attraktivität entsteht weniger aus schnellen Wertsteigerungen, sondern aus der Kombination von 4,3 % Bruttomietrendite, moderater Leerstandsquote und realistischem Break-even-Profil.
Kennzahlen Bad Homburg 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 4.382 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −11,4 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 23,2x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,3 % |
Bad Homburg im Vergleich
Bad Homburg ist mit 4.382 €/m² rund 27,8 % teurer als der Hessen-Median von 3.430 €/m².
| Stadt in Hessen | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Darmstadt (64283) | 4.273 €/m² |
| Wiesbaden (65183) | 4.156 €/m² |
| Hofheim am Taunus (65719) | 4.624 €/m² |
| Mainz-Kostheim (55246) | 4.133 €/m² |
| Bad Nauheim (61231) | 4.080 €/m² |
Preisentwicklung Bad Homburg
Die Kaufpreise in Bad Homburg sind seit 2022 um 11,4 % gesunken (Stand 2026). Die deutliche Korrektur schafft attraktive Gelegenheiten für langfristige Investoren.
Kaufpreise Bad Homburg nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 4.444 €/m² |
| 41–60 m² | 4.397 €/m² |
| 61–90 m² | 4.250 €/m² |
| ab 91 m² | 4.551 €/m² |
Kaufpreise Bad Homburg nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 4.241 €/m² |
| 1970–1999 | 4.216 €/m² |
| 2000–2015 | 5.334 €/m² |
| nach 2015 | 5.813 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Bad Homburg
Setzt man die Kaltmiete (15,73 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (4.382 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Bad Homburg bei rund 4,3 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 23,2 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 56.688 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,4 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,3 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -3,2 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,3 % |
| Wanderungssaldo | +10,5 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 3,3 % |
| Arbeitslosenquote | 4,3 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,2 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -3,5 % |
| Neubaurate | 2,1 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 81/100 |
| Lage-Klasse | A |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 3,3 %. Der positive Wanderungssaldo (10,5 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 3,5 % aus. Im Lage-Rating erreicht Bad Homburg die Klasse A (Score 81/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,3 %.
Weitere Städte in Hessen
Demografie Bad Homburg
Rund 56.688 Menschen leben in der Mittelstadt Bad Homburg (Hessen). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Bad Homburg
Wie hoch sind die Kaufpreise in Bad Homburg 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Bad Homburg (PLZ 61348) beträgt 4.382 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 3.605 €/m², im Premium-Segment bei 5.373 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Bad Homburg entwickelt?
Die Kaufpreise in Bad Homburg sind seit 2022 um -11,4% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.
Wie liegt Bad Homburg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Bad Homburg liegt mit 4.382 €/m² ca. 40,8 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort gehört zu den teureren Regionen Deutschlands.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Bad Homburg?
Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.
Wie unterscheiden sich die Preise in Bad Homburg nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Bad Homburg variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 4.444 €/m², 41–60 m²: 4.397 €/m², 61–90 m²: 4.250 €/m², ab 91 m²: 4.551 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Bad Homburg?
Das Baujahr hat einen deutlichen Einfluss auf die Kaufpreise in Bad Homburg: Baujahr bis 1969: 4.241 €/m², Baujahr 1970–1999: 4.216 €/m², Baujahr 2000–2015: 5.334 €/m², Baujahr nach 2015: 5.813 €/m². Neubauten (nach 2015) erzielen in der Regel die höchsten Preise aufgrund moderner Energiestandards und Ausstattung.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Bad Homburg?
Bad Homburg zählt aktuell rund 56.688 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,4%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Bad Homburg erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Bad Homburg bei ca. 4,3% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Bad Homburg?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Bad Homburg aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,4%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Bad Homburg?
In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Bad Homburg bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Bad Homburg?
Der Kaufpreisfaktor in Bad Homburg liegt bei ca. 23,2x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 15,73 €/m², der Kaufpreis bei 4.382 €/m².
Methodik
Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.
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