Standortanalyse Greifswald

Umfassende Standortanalyse für Greifswald (PLZ 17489) in Mecklenburg-Vorpommern. BaseImmo bewertet den Standort anhand von über 50 Datenpunkten aus den Bereichen Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Demografie, Baugenehmigungen und Immobilienmarkt. Die Analyse richtet sich an private Immobilieninvestoren und Erstkäufer, die eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage für ihr Investment benötigen. Die Gemeinde zählt aktuell 56.092 Einwohner (Bevölkerungsentwicklung: +0,3%). Der Standort-Score berücksichtigt wirtschaftliche Stabilität, Bevölkerungswachstum, Infrastrukturqualität und Mietrendite-Potenzial. Neben der Standortbewertung finden Sie auf dieser Seite aktuelle Immobilienangebote, einen interaktiven Renditerechner sowie Vergleichswerte zu Nachbargemeinden.

KennzahlWert
BundeslandMecklenburg-Vorpommern
LandkreisVorpommern-Greifswald
Einwohner56.092
Ø Kaltmiete10,63 €/m²
Ø Kaufpreis3.458 €/m²

Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern (17489) im Landkreis Vorpommern-Greifswald zählt 56.092 Einwohner und zeigt mit 0,27 % Wachstum pro Jahr einen moderaten, demografisch stabilen Trend. Der Wohnungsmarkt wird durch eine hohe Konzentration von 58,4 % Singlehaushalten und eine eher kompakte Qualifikationsstruktur mit 14,6 % Akademikerquote geprägt. Mit einer Eigentumsquote von 41,5 % bleibt Wohneigentum grundsätzlich erreichbar, während die Leerstandsquote von 6,9 % auf noch vorhandenen Angebotsdruck hinweist und die Vermietbarkeit für einzelne Segmente beeinflussen kann.

Die Wirtschaftslage spiegelt sich im Einkommensindex für den Landkreis wider, der bei 35.686 liegt. Im Mietniveau liegt Greifswald bei 10,63 €/m² (2026) und damit 31,2 % über dem Bundesland; im Vergleich dazu liegen die Mieten bei 8,61 €/m² (einfach) und 13,00 €/m² (gut). Besonders relevant für Investoren ist die Dynamik: Die Mietentwicklung beträgt 56,6 % steigend (2022–2026), die Bruttomietrendite liegt bei 3,7 %, und der Miettrend signalisiert eine anziehende Zahlungsbereitschaft trotz der Leerstandsquote.

Beim Kaufpreis positioniert sich Greifswald mit 3.458 €/m² (2026) zwar nur 9,6 % über dem Bundesland, aber die Entwicklung ist rückläufig: Die Kaufentwicklung liegt bei -9,0 % fallend (2022–2026). Der Kaufpreisfaktor beträgt 27,1, das Break-even-Niveau gegenüber Miete wird nach 21,9 Jahren erreicht, sodass sich die Investitionslogik stärker über laufende Erträge als über schnelle Wertsteigerungen begründet. Im Nachbarstadt-Kontext liegt Rostock mit Mieten um 10,54 €/m² bzw. 10,60 €/m² sowie Kaufpreisen von 3.662 €/m² bis 3.778 €/m² näher an Greifswald, während Alt abweichend über den Vergleichsdaten kaum belastbar ist. Gesamteinordnung: Die Kombination aus stabilem Wachstum, steigenden Mieten und derzeit fallenden Kaufpreisen spricht eher für einen Wohn- und Mietstandort mit Investitionsfokus auf Rendite, wobei die Attraktivität durch 6,9 % Leerstand und die abweichende Kaufentwicklung begrenzt wird.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner56.092
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,3 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+5,1 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-5,2 %
Ø Bruttomietrendite (Region)3,7 %
Wanderungssaldo+8,7 je 1.000 EW
Leerstandsquote6,9 %
Arbeitslosenquote8,8 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,3 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-14,1 %
Neubaurate4,7 je 1.000 EW
Lage-Score68/100
Lage-KlasseB

Die Leerstandsquote von 6,9 % deutet auf einen eher entspannten Markt in Greifswald hin. Der positive Wanderungssaldo (8,7 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,8 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 14,1 % aus. Im Lage-Rating erreicht Greifswald die Klasse B (Score 68/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,7 %.

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Häufige Fragen

Was zeigt die Standortanalyse für Greifswald?

Die Standortanalyse für Greifswald (PLZ 17489) bündelt einen Standort-Score aus über 50 Datenpunkten zu Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Demografie und Immobilienmarkt. In die Bewertung fließen u.a. 56.092 Einwohner, eine durchschnittliche Kaltmiete von 10,63 €/m² und ein Ø-Kaufpreis von 3.458 €/m² ein.

Ist Greifswald ein guter Standort für Immobilieninvestitionen?

Aus Ø-Kaltmiete (10,63 €/m²) und Ø-Kaufpreis (3.458 €/m²) ergibt sich für Greifswald eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 3,7 %. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,3 % pro Jahr – ein stabiles Umfeld. Prüfen Sie zusätzlich den Standort-Score auf dieser Seite für eine fundierte Gesamteinschätzung.

Woher stammen die Daten für Greifswald?

Die Standortdaten für die PLZ 17489 basieren auf dem Statistischen Bundesamt, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), dem Zensus 2022 und einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Wie wird der Standort-Score für Greifswald berechnet?

Der Standort-Score für Greifswald wird aus über 50 Einzelindikatoren berechnet, darunter Bevölkerungsentwicklung, Arbeitslosenquote, Kaufkraft, Breitbandversorgung, ÖPNV-Anbindung, Baugenehmigungen und Immobilienpreisentwicklung. Jeder Indikator wird gewichtet und zu einem Gesamtscore von 0 bis 100 aggregiert.

Wie hoch sind Mieten und Kaufpreise in Greifswald?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Greifswald liegt bei 10,63 €/m², der durchschnittliche Kaufpreis bei 3.458 €/m². Das entspricht einem Kaufpreis-Miet-Verhältnis von rund 27,1 Jahresmieten. Detaillierte Preise nach Baujahr und Wohnungsgröße finden Sie im Mietspiegel Greifswald.

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