Kaufpreise Greifswald 2026
Wer in Greifswald (PLZ 17489) kaufen möchte, braucht belastbare Marktdaten. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 3.458 €/m². Damit ist Greifswald rund 9,6 % teurer als der Mecklenburg-Vorpommern-Median von 3.155 €/m².
In Greifswald mit 56.092 Einwohnern und einem Bevölkerungstrend von 0,27 % pro Jahr bleibt der Immobilienmarkt trotz moderater demografischer Dynamik selektiv. Die Singlehaushalte liegen bei 58,4 %, die Akademikerquote bei 14,6 %, und die Eigentumsquote beträgt 41,5 %, was vor allem für stabile Nachfrage in kleineren Wohnsegmenten spricht. Der Leerstand liegt bei 6,9 %, ein Wert, der Investitionsannahmen zur Vermarktungsdauer beeinflusst und bei der Objektselektion konsequent berücksichtigt werden sollte.
Das Kaufpreisniveau bewegt sich 2026 im Mittel bei 3.458 €/m², während „einfach“ bei 2.704 €/m² und „gut“ bei 4.373 €/m² liegt. Im Vergleich zum Bundesland ist Greifswald damit 9,6 % teurer, zugleich zeigt die Kaufentwicklung einen Rückgang von -9,0 % (2022–2026). Für Investoren ist das relevant, weil fallende Preise meist die Eintrittskosten senken, aber gleichzeitig auf ein engeres Preisniveau für Mieterträge und Exit-Realität hinweisen können.
Die Renditekennzahlen ordnen das Investment in der Logik von Kaufpreisfaktor und Mietverlauf ein: Der Kaufpreisfaktor (Multiplikator) liegt bei 27,1, die Bruttomietrendite bei 3,7 %. Der Break-even für „Kauf vs Miete“ liegt bei 21,9 Jahren, was für Investoren eine längere Haltedauer bis zur entscheidenden Kostendeckung signalisiert. Unter den gegebenen Parametern gilt die Rendite damit als eher defensiv, und der Anlageerfolg hängt stark davon ab, wie gut die Objektqualität (einfach bis gut) sowie das Vermietungsrisiko bei 6,9 % Leerstand gemanagt werden.
Kennzahlen Greifswald 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 3.458 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −9,0 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 27,1x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 3,7 % |
Greifswald im Vergleich
Greifswald ist mit 3.458 €/m² rund 9,6 % teurer als der Mecklenburg-Vorpommern-Median von 3.155 €/m².
| Stadt in Mecklenburg-Vorpommern | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Stralsund (18439) | 3.195 €/m² |
| Gallin (19258) | 3.153 €/m² |
| Rostock (18055) | 3.778 €/m² |
| Neubrandenburg (17033) | 2.623 €/m² |
| Schwerin (19053) | 2.590 €/m² |
Preisentwicklung Greifswald
Die Kaufpreise in Greifswald sind seit 2022 um 9,0 % gesunken (Stand 2026). Die Preiskorrektur bietet aktuell günstigere Einstiegschancen.
Kaufpreise Greifswald nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 3.244 €/m² |
| 1970–1999 | 3.466 €/m² |
| 2000–2015 | 4.283 €/m² |
| nach 2015 | 4.924 €/m² |
Kaufpreise Greifswald nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 3.858 €/m² |
| 41–60 m² | 3.761 €/m² |
| 61–90 m² | 3.873 €/m² |
| ab 91 m² | 3.357 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Greifswald
Bei einer Kaltmiete von 10,63 €/m² und einem Kaufpreis von 3.458 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 3,7 % pro Jahr. Rein rechnerisch (ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung) summieren sich die Kaltmieten nach etwa 27,1 Jahren auf den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 56.092 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,3 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +5,1 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -5,2 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 3,7 % |
| Wanderungssaldo | +8,7 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 6,9 % |
| Arbeitslosenquote | 8,8 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,3 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -14,1 % |
| Neubaurate | 4,7 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 68/100 |
| Lage-Klasse | B |
Die Leerstandsquote von 6,9 % deutet auf einen eher entspannten Markt in Greifswald hin. Der positive Wanderungssaldo (8,7 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,8 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 14,1 % aus. Im Lage-Rating erreicht Greifswald die Klasse B (Score 68/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,7 %.
Weitere Städte in Mecklenburg-Vorpommern
Demografie Greifswald
Greifswald ist eine Mittelstadt mit rund 56.092 Einwohnern in Mecklenburg-Vorpommern. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Greifswald
Wie hoch sind die Kaufpreise in Greifswald 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Greifswald (PLZ 17489) beträgt 3.458 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 2.704 €/m², im Premium-Segment bei 4.373 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Greifswald entwickelt?
Die Kaufpreise in Greifswald sind seit 2022 um -9,0% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.
Wie liegt Greifswald im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Greifswald liegt mit 3.458 €/m² ca. 11,1 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Greifswald?
Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.
Wie unterscheiden sich die Preise in Greifswald nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Greifswald variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.858 €/m², 41–60 m²: 3.761 €/m², 61–90 m²: 3.873 €/m², ab 91 m²: 3.357 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Greifswald?
In Greifswald macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 3.244 €/m², Baujahr 1970–1999: 3.466 €/m², Baujahr 2000–2015: 4.283 €/m², Baujahr nach 2015: 4.924 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Greifswald?
Greifswald zählt aktuell rund 56.092 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,3%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Greifswald erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Greifswald bei ca. 3,7% p.a. Das entspricht einem soliden Renditeniveau für eine langfristige Kapitalanlage.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Greifswald?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Greifswald aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,3%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Greifswald?
In Mecklenburg-Vorpommern beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Greifswald bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Greifswald?
Der Kaufpreisfaktor in Greifswald liegt bei ca. 27,1x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 10,63 €/m², der Kaufpreis bei 3.458 €/m².
Methodik
Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.
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