Mietspiegel Schwerin 2026

Wer in Schwerin (PLZ 19053) mieten möchte, braucht belastbare Marktdaten. Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 8,40 €/m². Damit ist Schwerin rund 3,7 % teurer als der Mecklenburg-Vorpommern-Median von 8,10 €/m².

In Schwerin (19053) liegt das mittlere Mietniveau 2026 bei 9,72 €/m², während Wohnungen im einfachen Segment bei 7,67 €/m² beginnen und das gute Ende bei 11,52 €/m² liegt. Gegenüber Mecklenburg-Vorpommern ist das Preisniveau um 20,0 % höher, was für Mieter bedeutet, dass ein Wechsel innerhalb der Region tendenziell weniger Entlastung bringt. Der demografische Kontext ist jedoch stabil: Die Einwohnerzahl liegt bei 98.308 und wächst um 0,58 % pro Jahr, wodurch zusätzlicher Wohnungsbedarf moderat unterstützt wird. Zudem erhöhen 54,1 % Singlehaushalte die Nachfrage nach kleineren Grundrissen, während die Eigentumsquote mit 17,7 % die Mietnachfrage grundsätzlich stützt.

Die Marktlage wirkt auch über die Angebotsseite mit: Die Leerstandsquote liegt bei 6,1 %, was auf einen nicht übermäßig entspannten Wohnungsmarkt hindeutet, ohne in starken Überhängen zu enden. Gleichzeitig erreicht die Akademikerquote 18,9 %, was in der Regel die Zahlungsbereitschaft für gut gelegene Lagen und moderne Ausstattungen erhöht. Das einkommensbezogene Niveau wird durch den Landkreis-Indexwert von 40.329 untermauert, sodass Preissprünge eher bei nachgefragten Wohnungsqualitäten als flächig auftreten. Im Bundesland liegt das Miet-Perzentil bei 36, womit Schwerin innerhalb der regionalen Verteilung im mittleren Bereich positioniert ist.

Für die Mieter-Perspektive ist die Entwicklung entscheidend: Zwischen 2022 und 2026 steigen die Mieten um 26,4 %, was ein klares Preisrisiko bei Neuverträgen und Wiedervermietungen signalisiert. Damit bleibt der Mietmarkt spürbar angespannt, obwohl der Leerstand nicht sehr niedrig ist; entscheidend ist die Kombination aus moderatem Bevölkerungswachstum, hoher Nachfrage nach Singlewohnungen und regional überdurchschnittlichen Preisen. Die Differenz zum Bundesland von 20,0 % verstärkt dabei die Kostenwirkung, wenn Haushalte ihre Wohnstandortentscheidung an Pendelwege und Infrastruktur koppeln. Insgesamt sollten Mieter mit weiteren Anpassungen rechnen, vor allem in Segmenten, in denen das Niveau bereits nahe am guten Rand von 11,52 €/m² liegt.

Kennzahlen Schwerin 2026

KennzahlWert
Ø Kaltmiete (Stadt)8,40 €/m²
Trend 2022–2026+26,4 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator22,8x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)4,4 %

Stadtwert = Median über 5 PLZ-Gebiete.

Miete nach PLZ-Gebieten in Schwerin

PLZGebietØ MieteAbw. vs. Stadtschnitt
19055PLZ 190559,28 €/m²+10,5 %
19057Lankow7,78 €/m²-7,4 %
19061Krebsförden8,40 €/m²+0,0 %
19063Mueßer Holz7,15 €/m²-14,9 %

Am günstigsten ist das Gebiet Mueßer Holz mit 7,15 €/m², am teuersten PLZ 19055 mit 9,28 €/m² – eine Spanne von 29,8 %.

Schwerin im Vergleich

Schwerin ist mit 8,40 €/m² rund 3,7 % teurer als der Mecklenburg-Vorpommern-Median von 8,10 €/m².

Stadt in Mecklenburg-VorpommernØ Miete
Stralsund (18439)7,93 €/m²
Gallin (19258)7,76 €/m²
Neubrandenburg (17033)6,39 €/m²
Rostock (18055)10,60 €/m²
Greifswald (17489)10,63 €/m²

Preisentwicklung Schwerin

Die Mietpreise in Schwerin sind seit 2022 um 26,4 % gestiegen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 19053.

Mietpreise Schwerin nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Miete (€/m²)
bis 40 m²10,74 €/m²
41–60 m²9,58 €/m²
61–90 m²9,54 €/m²
ab 91 m²10,36 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 19053.

Mietpreise Schwerin nach Baujahr

BaujahrØ Miete (€/m²)
bis 19699,91 €/m²
1970–19998,55 €/m²
2000–201511,49 €/m²
nach 201512,64 €/m²

Detailwerte: PLZ-Gebiet 19053.

Rendite & Kauf-vs-Miete in Schwerin

Setzt man die Kaltmiete (8,40 €/m²) ins Verhältnis zum Kaufpreis (2.298 €/m²), liegt die Bruttomietrendite in Schwerin bei rund 4,4 % im Jahr. Bei konstanter Miete – ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung – hätten die Kaltmieten nach etwa 22,8 Jahren den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter eingespielt.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner98.308
Bevölkerungsentwicklung p.a.+0,6 %
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+6,4 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)-0,7 %
Ø Bruttomietrendite (Region)4,3 %
Wanderungssaldo+13,1 je 1.000 EW
Leerstandsquote6,1 %
Arbeitslosenquote9,5 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,0 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-9,2 %
Neubaurate2,2 je 1.000 EW
Lage-Score55/100
Lage-KlasseC

Die Leerstandsquote von 6,1 % deutet auf einen eher entspannten Markt in Schwerin hin. Der positive Wanderungssaldo (13,1 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 9,5 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 9,2 % aus. Im Lage-Rating erreicht Schwerin die Klasse C (Score 55/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,3 %.

Weitere Städte in Mecklenburg-Vorpommern

Demografie Schwerin

Rund 98.308 Menschen leben in der Mittelstadt Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.

Häufige Fragen zu Mietpreisen in Schwerin

Wie hoch ist die Miete in Schwerin 2026?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Schwerin (PLZ 19053) beträgt 8,40 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 7,67 €/m², im Premium-Segment bei 11,52 €/m².

Wie hat sich die Miete in Schwerin entwickelt?

Die Mietpreise in Schwerin sind seit 2022 um +26,4% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Wie liegt Schwerin im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Schwerin liegt mit 8,40 €/m² ca. 16,8 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort liegt leicht unter dem Durchschnitt und bietet ein günstiges Preisniveau.

Woher stammen die Mietpreis-Daten für Schwerin?

Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.

Wie unterscheiden sich die Mieten in Schwerin nach Wohnungsgröße?

Die Mietpreise in Schwerin variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 10,74 €/m², 41–60 m²: 9,58 €/m², 61–90 m²: 9,54 €/m², ab 91 m²: 10,36 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Schwerin?

Das Baujahr hat einen deutlichen Einfluss auf die Mietpreise in Schwerin: Baujahr bis 1969: 9,91 €/m², Baujahr 1970–1999: 8,55 €/m², Baujahr 2000–2015: 11,49 €/m², Baujahr nach 2015: 12,64 €/m². Neubauten (nach 2015) erzielen in der Regel die höchsten Preise aufgrund moderner Energiestandards und Ausstattung.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schwerin?

Schwerin zählt aktuell rund 98.308 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,6%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.

Was ist der Mietspiegel in Schwerin?

Als ortsübliche Vergleichsmiete beschreibt der Mietspiegel für Schwerin, was für Wohnraum vergleichbarer Art und Lage üblicherweise verlangt wird – eine Orientierung für beide Vertragsseiten. BaseImmo leitet ihn aus mehr als 250.000 Inseraten und offiziellen Datenquellen ab und differenziert nach Ausstattung (Einfach, Mittel, Gehoben), Größe und Baujahr.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Schwerin?

Der Kaufpreisfaktor in Schwerin liegt bei ca. 22,8x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 8,40 €/m², der Kaufpreis bei 2.298 €/m².

Methodik

Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.

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