Mietspiegel Rostock 2026
Für eine fundierte Entscheidung in Rostock (PLZ 18055) zählen die Zahlen. Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 7,93 €/m². Damit ist Rostock rund 2,1 % günstiger als der Mecklenburg-Vorpommern-Median von 8,10 €/m².
In Rostock (18055) liegt die mittlere Miete im Jahr 2026 bei 10,60 €/m², während die Spanne von 8,50 €/m² bis 13,13 €/m² reicht. Damit ist die Stadt im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern 30,9 % teurer, was für Mieter spürbar ist, insbesondere bei der Suche nach günstigeren Objekten. Zugleich bleibt die Leerstandsquote mit 2,7 % relativ niedrig und spricht für eine begrenzte Verfügbarkeit. Mit 205.307 Einwohnern und einem Bevölkerungswachstum von 0,15 % pro Jahr wirkt der Markt nicht überhitzt, aber stabil nachfrageseitig.
Die Nachfrage wird zusätzlich durch die Haushaltsstruktur gestützt: 56,2 % sind Singlehaushalte, was typischerweise die Nachfrage nach kleineren, flexibel nutzbaren Mietwohnungen erhöht. Die akademische Prägung mit 21,2 % kann die Zahlungsbereitschaft in zentralen Segmenten stärken, während die Eigentumsquote von 14,4 % darauf hindeutet, dass ein größerer Teil der Bevölkerung dauerhaft im Mietmarkt bleibt. Der Einkommensindex liegt im Landkreis bei 39.829, wodurch die Preiswirkung im Mietalltag realistisch, aber belastend bleibt. Insgesamt ist der Marktansatz für Mieter nicht nur von Bedarf, sondern auch von der Verteilung nach Segmenten geprägt, da die Preisbandbreite zwischen einfach und gut deutlich ausfällt.
Für die Entwicklung ist entscheidend, dass die Mietpreise in Rostock zwischen 2022 und 2026 um 35,4 % gestiegen sind. Damit verschiebt sich die Planbarkeit: Wer heute mietet, zahlt gegenüber früheren Niveaus spürbar mehr, selbst wenn die Leerstände mit 2,7 % anzeigen, dass der Druck nicht rein spekulativ wirkt. Zudem liegt das Miet-Perzentil im Bundesland bei 46, was Rostock innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns eher im oberen Mittelfeld verortet. Diese Kombination aus steigenden Mieten, knapper Verfügbarkeit und dem demografischen Nachfragekontext erhöht die Marktanspannung für Mieter, weil Nachzug und Haushaltsmehrung nicht vollständig durch freie Bestände abgefedert werden.
Kennzahlen Rostock 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaltmiete (Stadt) | 7,93 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +35,4 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 36,1x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 2,8 % |
Stadtwert = Median über 8 PLZ-Gebiete.
Miete nach PLZ-Gebieten in Rostock
| PLZ | Gebiet | Ø Miete | Abw. vs. Stadtschnitt |
|---|---|---|---|
| 18106 | Schmarl | 7,93 €/m² | +0,0 % |
| 18107 | Lütten Klein | 7,88 €/m² | -0,6 % |
| 18109 | Groß Klein | 7,54 €/m² | -4,9 % |
| 18119 | Warnemünde | 12,72 €/m² | +60,4 % |
| 18146 | Dierkow | 7,16 €/m² | -9,7 % |
| 18147 | Gehlsdorf | 11,32 €/m² | +42,7 % |
Am günstigsten ist das Gebiet Dierkow mit 7,16 €/m², am teuersten Warnemünde mit 12,72 €/m² – eine Spanne von 77,7 %.
Rostock im Vergleich
Rostock ist mit 7,93 €/m² rund 2,1 % günstiger als der Mecklenburg-Vorpommern-Median von 8,10 €/m².
| Stadt in Mecklenburg-Vorpommern | Ø Miete |
|---|---|
| Stralsund (18439) | 7,93 €/m² |
| Gallin (19258) | 7,76 €/m² |
| Neubrandenburg (17033) | 6,39 €/m² |
| Schwerin (19053) | 9,72 €/m² |
| Greifswald (17489) | 10,63 €/m² |
Preisentwicklung Rostock
Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Mietpreise in Rostock um 35,4 % erhöht. Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Entwicklung auf Basis der Zeitreihe für das PLZ-Gebiet 18055.
Mietpreise Rostock nach Baujahr
| Baujahr | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 10,54 €/m² |
| 1970–1999 | 8,85 €/m² |
| 2000–2015 | 12,24 €/m² |
| nach 2015 | 14,02 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 18055.
Mietpreise Rostock nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Miete (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 10,67 €/m² |
| 41–60 m² | 10,33 €/m² |
| 61–90 m² | 10,61 €/m² |
| ab 91 m² | 11,77 €/m² |
Detailwerte: PLZ-Gebiet 18055.
Rendite & Kauf-vs-Miete in Rostock
Kaufpreis (3.433 €/m²) und Kaltmiete (7,93 €/m²) in Rostock ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 2,8 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 36,1 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 205.307 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,1 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +2,1 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +0,4 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 3,0 % |
| Wanderungssaldo | +7,5 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 2,9 % |
| Arbeitslosenquote | 7,1 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,2 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -2,4 % |
| Neubaurate | 4,7 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 72/100 |
| Lage-Klasse | B |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 2,9 %. Der positive Wanderungssaldo (7,5 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,1 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 2,4 % aus. Im Lage-Rating erreicht Rostock die Klasse B (Score 72/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,0 %.
Weitere Städte in Mecklenburg-Vorpommern
Demografie Rostock
Rund 205.307 Menschen leben in der Stadt Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.
Häufige Fragen zu Mietpreisen in Rostock
Wie hoch ist die Miete in Rostock 2026?
Die durchschnittliche Kaltmiete in Rostock (PLZ 18055) beträgt 7,93 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 8,50 €/m², im Premium-Segment bei 13,13 €/m².
Wie hat sich die Miete in Rostock entwickelt?
Die Mietpreise in Rostock sind seit 2022 um +35,4% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Wie liegt Rostock im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Rostock liegt mit 7,93 €/m² ca. 21,5 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort bietet ein deutlich günstigeres Preisniveau als der bundesweite Durchschnitt.
Woher stammen die Mietpreis-Daten für Rostock?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Mieten in Rostock nach Wohnungsgröße?
Die Mietpreise in Rostock variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 10,67 €/m², 41–60 m²: 10,33 €/m², 61–90 m²: 10,61 €/m², ab 91 m²: 11,77 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Rostock?
Das Baujahr hat einen deutlichen Einfluss auf die Mietpreise in Rostock: Baujahr bis 1969: 10,54 €/m², Baujahr 1970–1999: 8,85 €/m², Baujahr 2000–2015: 12,24 €/m², Baujahr nach 2015: 14,02 €/m². Neubauten (nach 2015) erzielen in der Regel die höchsten Preise aufgrund moderner Energiestandards und Ausstattung.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rostock?
Rostock zählt aktuell rund 205.307 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,1%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Was ist der Mietspiegel in Rostock?
Als ortsübliche Vergleichsmiete beschreibt der Mietspiegel für Rostock, was für Wohnraum vergleichbarer Art und Lage üblicherweise verlangt wird – eine Orientierung für beide Vertragsseiten. BaseImmo leitet ihn aus mehr als 250.000 Inseraten und offiziellen Datenquellen ab und differenziert nach Ausstattung (Einfach, Mittel, Gehoben), Größe und Baujahr.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Rostock?
Der Kaufpreisfaktor in Rostock liegt bei ca. 36,1x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 7,93 €/m², der Kaufpreis bei 3.433 €/m².
Methodik
Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.
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