Mietspiegel Frankfurt 2026

Was kostet Wohnen in Frankfurt (PLZ 15230)? Der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 7,61 €/m². Damit ist Frankfurt rund 33,8 % günstiger als der Brandenburg-Median von 11,50 €/m².

In Frankfurt liegt das mittlere Mietniveau bei 7,61 €/m² (2026), während einfache Wohnungen bei 5,94 €/m² und gute Lagen bei 9,35 €/m² liegen. Damit zeigt sich aus Mietersicht eine klare Spreizung zwischen preiswerteren und qualitätsorientierten Angeboten. Gegenüber dem Bundesland sind die Mieten um 37,6 % günstiger, was für Haushalte mit begrenztem Budget spürbar ist. Für die Einordnung ist zudem die Leerstandsquote von 6,6 % relevant, da sie die Angebotslage für Mieterinnen und Mieter grundsätzlich stützen kann.

Die Mietentwicklung fällt trotz günstiger Ausgangslage deutlich aus: Von 2022 bis 2026 steigen die Mieten insgesamt um 25,6 %. Für die Anspannung des Marktes sprechen nicht nur die Preisniveaus, sondern auch der Verdrängungsdruck durch eine hohe Quote an Singlehaushalten von 51,1 %, die typischerweise stärker nach kleineren, zentral gelegenen Einheiten suchen. Als zusätzlicher Nachfragekontext ist die Akademikerquote von 16,5 % einzuordnen, da diese Gruppe häufig mit höheren Zahlungsbereitschaften am Mietmarkt auftritt. Gleichzeitig bleibt der Bevölkerungstrend bei 0,00 % pro Jahr, wodurch die Dynamik stärker aus dem Miet- und Angebotsmechanismus als aus starkem Bevölkerungswachstum entsteht.

Die Marktanspannung zeigt sich vor allem in der Frage, wie schnell sich bezahlbare Segmente gegenüber steigenden Bestandsmieten durchsetzen. Der Wohnraumwettbewerb wird zudem durch die Eigentumsquote von 21,0 % beeinflusst, weil ein größerer Anteil an Eigentum die Mietnachfrage dämpfen kann, aber bei steigenden Mietpreisen die Belastung der verbleibenden Mietparteien weiter zunimmt. Auf Haushaltsebene ist der Einkommensindex im Landkreis mit 37.479 ein Hinweis darauf, wie stark Mietpreise relativ zum verfügbaren Einkommen wirken. Insgesamt liegt das Miet-Perzentil im Bundesland bei 13, was die regionale Positionierung als eher günstigen Mietstandort unterstreicht, jedoch den Preisanstieg von 25,6 % nicht ausgleicht.

Kennzahlen Frankfurt 2026

KennzahlWert
Ø Kaltmiete7,61 €/m²
Trend 2022–2026+25,6 %
Kaufpreis-Miet-Multiplikator28,1x
Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ)3,6 %

Frankfurt im Vergleich

Frankfurt ist mit 7,61 €/m² rund 33,8 % günstiger als der Brandenburg-Median von 11,50 €/m².

Stadt in BrandenburgØ Miete
Schwedt/Oder (16303)7,50 €/m²
Brandenburg an der Havel (14770)8,12 €/m²
Eberswalde (16225)9,44 €/m²
Golm (14476)11,03 €/m²
Bernau (16321)12,40 €/m²

Preisentwicklung Frankfurt

Frankfurt verzeichnet seit 2022 eine Preisänderung von +25,6 % bei den Mietpreisen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Mietpreise Frankfurt nach Baujahr

BaujahrØ Miete (€/m²)
bis 19696,90 €/m²
1970–19997,20 €/m²
2000–20158,65 €/m²
nach 20159,90 €/m²

Mietpreise Frankfurt nach Wohnungsgröße

WohnflächeØ Miete (€/m²)
bis 40 m²7,98 €/m²
61–90 m²7,48 €/m²
ab 91 m²7,96 €/m²

Rendite & Kauf-vs-Miete in Frankfurt

Kaufpreis (2.567 €/m²) und Kaltmiete (7,61 €/m²) in Frankfurt ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 3,6 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 28,1 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.

Marktlage & Ausblick

KennzahlWert
Einwohner57.107
Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+6,7 %
Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022)+0,4 %
Ø Bruttomietrendite (Region)3,6 %
Wanderungssaldo+12,4 je 1.000 EW
Leerstandsquote6,6 %
Arbeitslosenquote8,1 %
Änderung Arbeitslosenquote-0,3 Pp.
Bevölkerungsprognose bis 2045-14,3 %
Neubaurate4,4 je 1.000 EW
Lage-Score53/100
Lage-KlasseC

Die Leerstandsquote von 6,6 % deutet auf einen eher entspannten Markt in Frankfurt hin. Der positive Wanderungssaldo (12,4 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,1 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 14,3 % aus. Im Lage-Rating erreicht Frankfurt die Klasse C (Score 53/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,6 %.

Weitere Städte in Brandenburg

Demografie Frankfurt

Frankfurt ist eine Mittelstadt mit rund 57.107 Einwohnern in Brandenburg.

Häufige Fragen zu Mietpreisen in Frankfurt

Wie hoch ist die Miete in Frankfurt 2026?

Die durchschnittliche Kaltmiete in Frankfurt (PLZ 15230) beträgt 7,61 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Mieten bei 5,94 €/m², im Premium-Segment bei 9,35 €/m².

Wie hat sich die Miete in Frankfurt entwickelt?

Die Mietpreise in Frankfurt sind seit 2022 um +25,6% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.

Wie liegt Frankfurt im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?

Frankfurt liegt mit 7,61 €/m² ca. 24,7 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 10,10 €/m². Der Standort bietet ein deutlich günstigeres Preisniveau als der bundesweite Durchschnitt.

Woher stammen die Mietpreis-Daten für Frankfurt?

Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.

Wie unterscheiden sich die Mieten in Frankfurt nach Wohnungsgröße?

Die Mietpreise in Frankfurt variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 7,98 €/m², 61–90 m²: 7,48 €/m², ab 91 m²: 7,96 €/m². Kleinere Wohnungen haben in der Regel einen höheren Quadratmeterpreis als größere Einheiten.

Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Miete in Frankfurt?

In Frankfurt macht sich das Baujahr klar im Mietniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 6,90 €/m², Baujahr 1970–1999: 7,20 €/m², Baujahr 2000–2015: 8,65 €/m², Baujahr nach 2015: 9,90 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Frankfurt?

Frankfurt zählt aktuell rund 57.107 Einwohner.

Was ist der Mietspiegel in Frankfurt?

Als ortsübliche Vergleichsmiete beschreibt der Mietspiegel für Frankfurt, was für Wohnraum vergleichbarer Art und Lage üblicherweise verlangt wird – eine Orientierung für beide Vertragsseiten. BaseImmo leitet ihn aus mehr als 250.000 Inseraten und offiziellen Datenquellen ab und differenziert nach Ausstattung (Einfach, Mittel, Gehoben), Größe und Baujahr.

Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Frankfurt?

Der Kaufpreisfaktor in Frankfurt liegt bei ca. 28,1x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 7,61 €/m², der Kaufpreis bei 2.567 €/m².

Methodik

Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.

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