Kaufpreise Nordhausen 2026
Was kostet Wohneigentum in Nordhausen (PLZ 99734)? Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 1.557 €/m². Damit ist Nordhausen rund 10,0 % günstiger als der Thüringen-Median von 1.730 €/m².
In Nordhausen (99734), Thüringen, liegt das Kaufpreisniveau im Jahr 2026 bei 1.557 €/m² für „Mittel“, während „einfach“ bei 1.015 €/m² und „gut“ bei 2.434 €/m² liegt. Gegenüber dem Bundesland ist das Kaufsegment insgesamt 9,6 % günstiger, was für Investoren vor allem bei der Selektion von Einstiegsobjekten relevant ist. Mit 40.767 Einwohnern und einem Bevölkerungsrückgang von -0,42 % pro Jahr bleibt der Markt selektiv, jedoch unterstützt die hohe Eigentumsquote von 47,1 % die Nachfrage nach Wohnimmobilien. Zudem prägen 48,4 % Singlehaushalte die Mikrostandorte und erhöhen die Bedeutung mietfähiger, effizient geschnittener Grundrisse.
Die Preisentwicklung wirkt investiv: Der Kaufpreis ist von 2022 bis 2026 um 29,1 % gestiegen, wodurch ein nachgelagertes Wertsteigerungspotenzial entsteht, aber zugleich die Kaufbereitschaft kalkulatorisch steigt. Die Leerstandsquote von 7,8 % begrenzt das Ertragsrisiko nicht vollständig, aber sie erhöht die Relevanz von Vermietbarkeit und Objektqualität in der Due Diligence. Für das Renditeprofil ist entscheidend, dass die Bruttomietrendite bei 4,9 % liegt und damit eine solide Ausgangsbasis für Bestandshalter bietet. Gleichzeitig spiegelt der Kaufpreisfaktor von 20,3 den Marktstatus wider: Er zeigt, wie stark der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete kapitalisiert ist.
Aus Investorensicht entsteht die zentrale Einordnung über den Break-even: Der Vergleich „Kauf vs. Miete“ liegt bei 17,2 Jahren, das ist die Zeit bis die Kaufentscheidung rechnerisch gegenüber der Mietalternative aufholt. Bei einer Bruttomietrendite von 4,9 % bleibt die Rendite vor allem in der Phase des Bestandsmanagements steuerbar, während der Break-even den Preisdruck durch die Entwicklung bereits eingepreist verdeutlicht. Der Kauf liegt nicht nur insgesamt unter dem Bundeslandsniveau, sondern die Kombination aus 29,1 % Kaufentwicklung und Renditekennzahlen macht eine aktive Strategie plausibel, etwa durch Modernisierung oder gezielte Objektsegmente. Ergänzend liefert die Akademikerquote von 11,1 % als Markt-Kontext Hinweise auf die Zielgruppenstruktur, ohne die Renditekennzahlen zu ersetzen.
Kennzahlen Nordhausen 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 1.557 €/m² |
| Trend 2022–2026 | +29,1 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 20,3x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,9 % |
Nordhausen im Vergleich
Nordhausen ist mit 1.557 €/m² rund 10,0 % günstiger als der Thüringen-Median von 1.730 €/m².
| Stadt in Thüringen | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Gotha (99867) | 1.554 €/m² |
| Mühlhausen (99974) | 1.533 €/m² |
| Eisenach (99817) | 1.646 €/m² |
| Suhl (98527) | 1.694 €/m² |
| Altenburg (04600) | 1.735 €/m² |
Preisentwicklung Nordhausen
Nordhausen verzeichnet seit 2022 eine Preisänderung von +29,1 % bei den Kaufpreisen (Stand 2026). Das deutet auf anhaltend hohe Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Kaufpreise Nordhausen nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 2.014 €/m² |
| 41–60 m² | 1.457 €/m² |
| 61–90 m² | 1.456 €/m² |
| ab 91 m² | 1.829 €/m² |
Kaufpreise Nordhausen nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 1.510 €/m² |
| 1970–1999 | 1.551 €/m² |
| 2000–2015 | 1.867 €/m² |
| nach 2015 | 2.243 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Nordhausen
Bei einer Kaltmiete von 6,39 €/m² und einem Kaufpreis von 1.557 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 4,9 % pro Jahr. Rein rechnerisch (ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung) summieren sich die Kaltmieten nach etwa 20,3 Jahren auf den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 40.767 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | -0,4 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +3,4 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +11,7 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,9 % |
| Wanderungssaldo | +5,7 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 7,8 % |
| Arbeitslosenquote | 8,3 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | +0,6 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -23,1 % |
| Neubaurate | 1,2 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 30/100 |
| Lage-Klasse | D |
Die Leerstandsquote von 7,8 % deutet auf einen eher entspannten Markt in Nordhausen hin. Der positive Wanderungssaldo (5,7 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,3 % und ist zuletzt gestiegen. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 23,1 % aus. Im Lage-Rating erreicht Nordhausen die Klasse D (Score 30/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,9 %.
Weitere Städte in Thüringen
Demografie Nordhausen
Mit etwa 40.767 Einwohnern zählt Nordhausen in Thüringen zu den Mittelstädten des Landes. Bei nahezu unveränderter Bevölkerung bewegt sich die Nachfrage auf einem gleichbleibenden Niveau.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Nordhausen
Wie hoch sind die Kaufpreise in Nordhausen 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Nordhausen (PLZ 99734) beträgt 1.557 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 1.015 €/m², im Premium-Segment bei 2.434 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Nordhausen entwickelt?
Die Kaufpreise in Nordhausen sind seit 2022 um +29,1% gestiegen. Diese positive Entwicklung deutet auf eine stabile Nachfrage und gute Wertsteigerungschancen hin.
Wie liegt Nordhausen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Nordhausen liegt mit 1.557 €/m² ca. 50,0 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort bietet ein deutlich günstigeres Preisniveau als der bundesweite Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Nordhausen?
Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.
Wie unterscheiden sich die Preise in Nordhausen nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Nordhausen variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 2.014 €/m², 41–60 m²: 1.457 €/m², 61–90 m²: 1.456 €/m², ab 91 m²: 1.829 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Nordhausen?
In Nordhausen macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 1.510 €/m², Baujahr 1970–1999: 1.551 €/m², Baujahr 2000–2015: 1.867 €/m², Baujahr nach 2015: 2.243 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Nordhausen?
Nordhausen zählt aktuell rund 40.767 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei -0,4%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Nordhausen erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Nordhausen bei ca. 4,9% p.a. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt und macht den Standort für Kapitalanleger interessant.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Nordhausen?
Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Nordhausen?
In Thüringen beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Nordhausen bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Nordhausen?
Der Kaufpreisfaktor in Nordhausen liegt bei ca. 20,3x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 6,39 €/m², der Kaufpreis bei 1.557 €/m².
Methodik
Grundlage dieser Zahlen ist eine laufend aktualisierte Analyse von mehr als 250.000 Inseraten, kombiniert mit amtlichen Statistiken (Statistisches Bundesamt, BBSR, Zensus 2022). . Diese Seite ersetzt keinen amtlichen Mietspiegel, sondern liefert eine marktbasierte Einschätzung. Da es sich um Durchschnittswerte handelt, weichen einzelne Objekte je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall ab.
Herausgeber: BaseImmo · Impressum · Datenschutz