Kaufpreise Rendsburg 2026
Für eine fundierte Entscheidung in Rendsburg (PLZ 24768) zählen die Zahlen. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 2.282 €/m². Damit ist Rendsburg rund 30,3 % günstiger als der Schleswig-Holstein-Median von 3.274 €/m².
In Rendsburg (24768) zeigt sich das Kaufpreisniveau für Investoren vergleichsweise attraktiv, unterstützt durch einen moderaten Bevölkerungsanstieg von 0,66 % pro Jahr und eine hohe Nachfragebasis aus 52,8 % Singlehaushalten. Mit einer Eigentumsquote von 55,4 % und einer Leerstandsquote von 2,6 % bleibt der Markt trotz des demografischen Kontexts vergleichsweise stabil. Beim Kauf liegt der Mittelwert bei 2.282 €/m² (2026), während „einfach“ bei 1.680 €/m² und „gut“ bei 3.320 €/m² liegt, was die Segmentierung für risiko- und renditeorientierte Strategien klar abgrenzt. Zudem ist der Kauf im Vergleich zum Bundesland um 30,7 % günstiger, was die Einstiegschancen gegenüber anderen Regionen in Schleswig-Holstein erhöht.
Für die Investitionslogik ist die Preisentwicklung entscheidend: Der Kauf bewegt sich von 2022 bis 2026 bei -3,8 % fallend, während die Bruttomietrendite bei 4,8 % liegt. Das Zusammenspiel aus sinkenden Kaufpreisen und weiterhin vorhandener Mietrendite kann den Renditehebel verbessern, allerdings ist der Effekt nicht automatisch, da die Nachfrage und die Vermietbarkeit im Bestand bleiben müssen. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 20,9, sodass das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete ein eher klassisches Investorenprofil widerspiegelt. Wer kalkuliert, sollte die Spanne zwischen 1.680 €/m² und 3.320 €/m² bewusst als Qualitäts- und Cashflow-Treiber einordnen, statt pauschal zu vergleichen.
Für den Break-even zeigt sich ein klarer Zeithorizont: Der Kauf vs Miete liegt bei 17,6 Jahren, womit die Amortisation über die Mieterlöse im Planungsprozess greifbar wird. Bei einer Bruttorendite von 4,8 % ist die Einordnung der Rendite daher weniger „Sprint“ als „Langstrecke“, insbesondere bei fallenden Kaufpreisen, die den Einstieg zwar günstiger machen können, aber nicht alle Annahmen zu Kosten und Mietwachstum ersetzen. Der Markt bleibt damit investierbar, aber nur mit diszipliniertem Segment-Fokus: Mittelwerte von 2.282 €/m² (2026) sind die Referenz, während „einfach“ und „gut“ die Bandbreite der Renditewirkung praktisch bestimmen. Als Kontext wirken zudem ein Einkommen-Index von 36.552 und die Akademikerquote von 12,8 %, die die langfristige Tragfähigkeit des Mietermarkts unterstützen.
Kennzahlen Rendsburg 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 2.282 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −3,8 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 20,9x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 4,8 % |
Rendsburg im Vergleich
Rendsburg ist mit 2.282 €/m² rund 30,3 % günstiger als der Schleswig-Holstein-Median von 3.274 €/m².
| Stadt in Schleswig-Holstein | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Neumünster (24534) | 2.249 €/m² |
| Kiel (24109) | 2.556 €/m² |
| Flensburg (24937) | 2.559 €/m² |
| Elmshorn (25335) | 3.019 €/m² |
| Kiel (24103) | 3.137 €/m² |
Preisentwicklung Rendsburg
Zwischen 2022 und 2026 haben sich die Kaufpreise in Rendsburg um 3,8 % reduziert. Die Preiskorrektur bietet aktuell günstigere Einstiegschancen.
Kaufpreise Rendsburg nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 2.170 €/m² |
| 1970–1999 | 2.172 €/m² |
| 2000–2015 | 3.008 €/m² |
| nach 2015 | 3.461 €/m² |
Kaufpreise Rendsburg nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 2.843 €/m² |
| 41–60 m² | 2.515 €/m² |
| 61–90 m² | 2.231 €/m² |
| ab 91 m² | 2.514 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Rendsburg
Kaufpreis (2.282 €/m²) und Kaltmiete (9,11 €/m²) in Rendsburg ergeben eine rechnerische Bruttomietrendite von rund 4,8 %. Ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung wäre der Kaufpreis je m² nach rund 20,9 Jahren Kaltmiete-Einnahmen amortisiert.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 30.633 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | +0,7 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +6,2 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +0,7 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 4,8 % |
| Wanderungssaldo | +13,7 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 2,6 % |
| Arbeitslosenquote | 4,4 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,1 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -8,1 % |
| Neubaurate | 4,0 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 51/100 |
| Lage-Klasse | C |
Die Leerstandsquote liegt bei moderaten 2,6 %. Der positive Wanderungssaldo (13,7 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 8,1 % aus. Im Lage-Rating erreicht Rendsburg die Klasse C (Score 51/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 4,8 %.
Weitere Städte in Schleswig-Holstein
Demografie Rendsburg
Rendsburg ist eine Mittelstadt mit rund 30.633 Einwohnern in Schleswig-Holstein. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Rendsburg
Wie hoch sind die Kaufpreise in Rendsburg 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Rendsburg (PLZ 24768) beträgt 2.282 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 1.680 €/m², im Premium-Segment bei 3.320 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Rendsburg entwickelt?
Die Kaufpreise in Rendsburg sind seit 2022 um -3,8% gesunken. Die Preiskorrektur bietet Käufern aktuell günstige Einstiegsmöglichkeiten.
Wie liegt Rendsburg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Rendsburg liegt mit 2.282 €/m² ca. 26,7 % unter dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort bietet ein deutlich günstigeres Preisniveau als der bundesweite Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Rendsburg?
Grundlage der Werte ist eine laufende Auswertung von mehr als 250.000 realen Inseraten. Diese wird mit amtlichen Quellen kombiniert – den Erhebungen des Statistischen Bundesamts, den Raumdaten des BBSR und dem Zensus 2022. So bleibt die Einschätzung nah an der aktuellen Marktlage.
Wie unterscheiden sich die Preise in Rendsburg nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Rendsburg variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 2.843 €/m², 41–60 m²: 2.515 €/m², 61–90 m²: 2.231 €/m², ab 91 m²: 2.514 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Rendsburg?
In Rendsburg macht sich das Baujahr klar im Preisniveau bemerkbar: Baujahr bis 1969: 2.170 €/m², Baujahr 1970–1999: 2.172 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.008 €/m², Baujahr nach 2015: 3.461 €/m². Jüngere Gebäude – vor allem Neubauten ab 2015 – liegen wegen besserer Energieeffizienz und moderner Ausstattung meist an der Spitze.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rendsburg?
Rendsburg zählt aktuell rund 30.633 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei +0,7%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Rendsburg erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Rendsburg bei ca. 4,8% p.a. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt und macht den Standort für Kapitalanleger interessant.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Rendsburg?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Rendsburg aktuell interessante Einstiegschancen. Mit einer wachsenden Bevölkerung (+0,7%) ist die langfristige Nachfrage positiv. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Rendsburg?
In Schleswig-Holstein beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Rendsburg bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Rendsburg?
Der Kaufpreisfaktor in Rendsburg liegt bei ca. 20,9x der Jahresmiete. Werte zwischen 20 und 25 gelten als moderat. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 9,11 €/m², der Kaufpreis bei 2.282 €/m².
Methodik
Methodisch fließen über 250.000 fortlaufend ausgewertete Immobilieninserate sowie Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022 in die Berechnung ein. . Wichtig: Dies ist kein amtlicher Mietspiegel, sondern eine eigene Markt-Auswertung — die Werte sind Durchschnitte und können je nach Lage und Ausstattung im Einzelfall abweichen.
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