Kaufpreise Stralsund 2026
Stralsund (PLZ 18439) im Marktcheck 2026: Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 3.195 €/m². Damit liegt Stralsund etwa auf dem Niveau des Mecklenburg-Vorpommern-Medians von 3.155 €/m². Alle Werte stammen aus realen Inseraten und amtlichen Statistiken.
In Stralsund, PLZ 18439 im Landkreis Vorpommern-Rügen (Mecklenburg-Vorpommern), liegt das Kaufpreisniveau im Jahr 2026 bei 3.195 €/m² für den Mittelwert. Für Investoren sind die Segmentunterschiede klar: „einfach“ startet bei 2.424 €/m², „gut“ reicht bis 3.869 €/m². Bei rund 54.094 Einwohnern und einem Bevölkerungsrückgang von -0,05 % pro Jahr bleibt der Markt im Kern eher selektiv, während der hohe Anteil von Singlehaushalten (56,4 %) die Nachfrage nach kleineren Wohnformaten stützen kann. Die Eigentumsquote von 41,0 % zeigt zudem, dass ein Teil des lokalen Wohnungsmarkts langfristig in privaten Händen verankert ist.
Die Kaufentwicklung ist mit -18,3 % (2022–2026) fallend, was den Einstiegspreis für Käufer begünstigen kann, aber die Erwartung an Re-Finanzierungs- und Exit-Renditen beeinflusst. Im Vergleich zum Bundesland liegt Stralsund beim Kaufniveau bei 1,3 % gleichauf, sodass keine starke regionale Sonderprämie erkennbar ist. Der Kaufpreisfaktor als Multiplikator beträgt 33,6 und ordnet damit die Preisbildung im Verhältnis zur lokalen Ertragskraft ein. Gleichzeitig ist die Leerstandsquote mit 6,3 % ein wichtiger Rendite- und Risikoindikator, weil sie den Vermietungsdruck und damit die Realisierbarkeit der Mietannahmen im Bestand spürbar beeinflussen kann.
Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,0 %, ergänzt durch eine Break-even-Spanne von 25,9 Jahren Kauf vs. Miete. Damit liegt der Fokus weniger auf schnellen Cashflow-Rückflüssen, sondern auf einem langfristigen Haltedreh, bei dem Wertstabilität und Mietwachstum entscheidend werden. Die Bruttorendite wirkt im Zusammenspiel mit dem fallenden Kaufpreisniveau wie ein Korrektiv: Kaufpreise sinken, während die Renditebasis relativ moderat bleibt, was für Investoren einen geduldigen Zeithorizont nahelegt. Insgesamt signalisiert Stralsund damit ein Renditeprofil, das eher für risikobewusste Strategien im Bestand geeignet ist als für aggressive Kurzfristkäufe.
Kennzahlen Stralsund 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ø Kaufpreis | 3.195 €/m² |
| Trend 2022–2026 | −18,3 % |
| Kaufpreis-Miet-Multiplikator | 33,6x |
| Bruttomietrendite (dieser Stadt/PLZ) | 3,0 % |
Stralsund im Vergleich
Stralsund liegt mit 3.195 €/m² etwa auf dem Mecklenburg-Vorpommern-Median (3.155 €/m²).
| Stadt in Mecklenburg-Vorpommern | Ø Kaufpreis |
|---|---|
| Gallin (19258) | 3.153 €/m² |
| Greifswald (17489) | 3.458 €/m² |
| Neubrandenburg (17033) | 2.623 €/m² |
| Rostock (18055) | 3.778 €/m² |
| Schwerin (19053) | 2.590 €/m² |
Preisentwicklung Stralsund
Stralsund verzeichnet seit 2022 eine Preisänderung von −18,3 % bei den Kaufpreisen (Stand 2026). Die deutliche Korrektur schafft attraktive Gelegenheiten für langfristige Investoren.
Kaufpreise Stralsund nach Baujahr
| Baujahr | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 1969 | 2.923 €/m² |
| 1970–1999 | 3.092 €/m² |
| 2000–2015 | 3.936 €/m² |
| nach 2015 | 4.300 €/m² |
Kaufpreise Stralsund nach Wohnungsgröße
| Wohnfläche | Ø Kaufpreis (€/m²) |
|---|---|
| bis 40 m² | 3.499 €/m² |
| 41–60 m² | 3.304 €/m² |
| 61–90 m² | 3.536 €/m² |
| ab 91 m² | 3.081 €/m² |
Rendite & Kauf-vs-Miete in Stralsund
Bei einer Kaltmiete von 7,93 €/m² und einem Kaufpreis von 3.195 €/m² ergibt sich eine Bruttomietrendite von rund 3,0 % pro Jahr. Rein rechnerisch (ohne Mietsteigerungen, Nebenkosten und Finanzierung) summieren sich die Kaltmieten nach etwa 33,6 Jahren auf den heutigen Kaufpreis je Quadratmeter.
Marktlage & Ausblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Einwohner | 54.094 |
| Bevölkerungsentwicklung p.a. | -0,1 % |
| Mietpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | +4,4 % |
| Kaufpreistrend (Ø pro Jahr seit 2022) | -2,6 % |
| Ø Bruttomietrendite (Region) | 3,0 % |
| Wanderungssaldo | +10,6 je 1.000 EW |
| Leerstandsquote | 6,3 % |
| Arbeitslosenquote | 9,2 % |
| Änderung Arbeitslosenquote | -0,1 Pp. |
| Bevölkerungsprognose bis 2045 | -12,4 % |
| Neubaurate | 4,8 je 1.000 EW |
| Lage-Score | 57/100 |
| Lage-Klasse | C |
Die Leerstandsquote von 6,3 % deutet auf einen eher entspannten Markt in Stralsund hin. Der positive Wanderungssaldo (10,6 je 1.000 Einwohner) spricht für anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Die Arbeitslosenquote liegt bei 9,2 % und ist zuletzt gesunken. Die Bevölkerungsprognose geht bis 2045 von einem Rückgang um rund 12,4 % aus. Im Lage-Rating erreicht Stralsund die Klasse C (Score 57/100). Die durchschnittliche Bruttomietrendite in der Region liegt bei 3,0 %.
Weitere Städte in Mecklenburg-Vorpommern
Demografie Stralsund
Rund 54.094 Menschen leben in der Mittelstadt Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Die Einwohnerzahl bleibt weitgehend konstant, was für einen ausgeglichenen Markt spricht.
Häufige Fragen zu Kaufpreisen in Stralsund
Wie hoch sind die Kaufpreise in Stralsund 2026?
Der durchschnittliche Kaufpreis in Stralsund (PLZ 18439) beträgt 3.195 €/m² (Stand 2026). Im Basis-Segment liegen die Preise bei 2.424 €/m², im Premium-Segment bei 3.869 €/m².
Wie haben sich die Kaufpreise in Stralsund entwickelt?
Die Kaufpreise in Stralsund sind seit 2022 um -18,3% gesunken. Die deutliche Korrektur schafft attraktive Kaufgelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.
Wie liegt Stralsund im Vergleich zum Bundesdurchschnitt?
Stralsund liegt mit 3.195 €/m² ca. 2,7 % über dem bundesweiten Durchschnitt von 3.112 €/m². Der Standort liegt leicht über dem Durchschnitt.
Woher stammen die Kaufpreis-Daten für Stralsund?
Die Preisdaten basieren auf einer KI-gestützten Analyse von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Zensus 2022. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Marktentwicklungen abzubilden.
Wie unterscheiden sich die Preise in Stralsund nach Wohnungsgröße?
Die Kaufpreise in Stralsund variieren je nach Wohnungsgröße: bis 40 m²: 3.499 €/m², 41–60 m²: 3.304 €/m², 61–90 m²: 3.536 €/m², ab 91 m²: 3.081 €/m². Der Quadratmeterpreis kann je nach Größe und Lage erheblich variieren.
Welchen Einfluss hat das Baujahr auf die Preise in Stralsund?
Wie stark das Baujahr die Kaufpreise in Stralsund prägt, zeigt die Staffelung: Baujahr bis 1969: 2.923 €/m², Baujahr 1970–1999: 3.092 €/m², Baujahr 2000–2015: 3.936 €/m², Baujahr nach 2015: 4.300 €/m². Ältere Bestände sind tendenziell günstiger, während Objekte nach 2015 dank aktueller Energiestandards und Ausstattung die höchsten Werte erreichen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Stralsund?
Stralsund zählt aktuell rund 54.094 Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung liegt bei -0,1%. Die stabile Bevölkerungslage sorgt für eine gleichmäßige Nachfrage am Immobilienmarkt.
Welche Rendite kann ich in Stralsund erwarten?
Basierend auf aktuellen Miet- und Kaufpreisen liegt die Bruttomietrendite in Stralsund bei ca. 3,0% p.a. Bei diesem Niveau sollte der Fokus eher auf Wertsteigerung als auf laufende Rendite liegen.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen in Stralsund?
Die Preiskorrektur der letzten Jahre bietet in Stralsund aktuell interessante Einstiegschancen. Für eine fundierte Entscheidung sind Faktoren wie Demografie, Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Rendite-Potenzial entscheidend. Nutzen Sie die Standortanalyse von BaseImmo für eine datenbasierte Bewertung.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Stralsund?
In Mecklenburg-Vorpommern beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0%. Zusammen mit Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5–2%) sowie ggf. Maklercourtage (ca. 3–6%) liegen die Kaufnebenkosten in Stralsund bei typischerweise 8–15% des Kaufpreises.
Wie verhält sich die Miete zum Kaufpreis in Stralsund?
Der Kaufpreisfaktor in Stralsund liegt bei ca. 33,6x der Jahresmiete. Werte über 25 deuten auf ein teures Preisniveau im Verhältnis zur Miete hin. Zum Vergleich: Die aktuelle Miete liegt bei 7,93 €/m², der Kaufpreis bei 3.195 €/m².
Methodik
Die Kaufpreise basieren auf einer fortlaufenden, KI-gestützten Auswertung von über 250.000 Immobilieninseraten, ergänzt durch Daten des Statistischen Bundesamts, des BBSR und des Zensus 2022. . Es handelt sich um keinen amtlichen Mietspiegel, sondern um eine eigene Markt-Auswertung realer Inserate. Die ausgewiesenen Werte sind Durchschnitte — je nach Lage, Ausstattung und Zustand der Immobilie können die tatsächlichen Preise abweichen.
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